Pensionen: Nur Mindestpensionisten wird 2027 die Inflation abgegolten
Die Regierung hat sich im Zuge der Budgetverhandlungen auf die Erhöhung der Pensionen geeinigt: Im kommenden Jahr sollen diese regulär um 2,95 Prozent steigen, teilte das Sozialministerium am Donnerstag der APA mit. Das liegt knapp unter der prognostizierten Inflationsrate. Der Ausgleichszulagenrichtsatz von 1.308,39 Euro wird mit 3,3 Prozent angepasst, Pensionen über der Höchstbeitragsgrundlage von 6.930 Euro erhalten einen Fixbetrag von monatlich 204,44 Euro.
In Summe entspricht die Erhöhung einer Summe von rund 2,4 Milliarden Euro. Bis zuletzt hatten die Seniorenverbände eine volle Inflationsabgeltung für alle Pensionen gefordert, konnten sich aber bei der letzten Verhandlungsrunde Mittwochabend im Bundeskanzleramt offenbar nicht ganz durchsetzen. Das Sozialministerium sprach von einer ausgewogenen und verantwortungsvollen Lösung trotz des notwendigen Konsolidierungskurses.
"Damit sichern wir eine Erhöhung der Pensionen innerhalb der budgetären Möglichkeiten ab", meinte auch Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP) in einem Statement. Neos-Sozialsprecher Johannes Gasser befand die Lösung ebenfalls für "sehr fair", "maßvoll" und "treffsicher".
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