Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

Lopatka zum Präsidenten der EVP-Kaderschmiede RSI gewählt

Robert Schuman Institut mit Sitz in Budapest ist zentrale Bildungsorganisation der Volkspartei für künftige politische Führungskräfte.
Reinhold Lopatka

Der ÖVP-Delegationsleiter im Europaparlament, Reinhold Lopatka, ist am Mittwoch zum neuen Präsidenten des Robert Schuman Institutes (RSI) mit Sitz in Budapest gewählt worden, wie die ÖVP mitteilte. Lopatka folgt in dieser Funktion der ehemaligen bulgarischen Vize-Regierungschefin und EU-Kommissarin Mariya Gabriel nach. Er bleibt zugleich EU-Abgeordneter. Das RSI ist die Kaderschmiede der Europäischen Volkspartei (EVP) mit einem starken Fokus auf Zentral- und Osteuropa.

Laut Aussendung arbeitete das RSI 2025 mit 75 Organisationen aus mehr als 30 Ländern, in Zentral- und Osteuropa, am Westbalkan und in der unmittelbaren Nachbarschaft der EU zusammen. Mehr als 13.000 Teilnehmer konnte demnach das RSI seit seiner Gründung 1995 aus- und weiterbilden. Die bekannteste davon war Maia Sandu, die derzeitige Präsidentin der Republik Moldau.

"Europa ist nur dann vollständig, wenn neben den Ländern des Westbalkans auch andere europäische Länder, die die Aufnahmekriterien erfüllen, den Weg in die Europäische Union geschafft haben", sagte Lopatka laut Aussendung anlässlich seiner Wahl. "Dazu leistet das Robert Schuman Institut einen wertvollen Beitrag und vermittelt, dass unsere europäischen Werte wie Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit die Grundlage für eine gute gemeinsame Zukunft sind."

Kommentare