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Politik Inland
07/16/2019

Liste Jetzt-Chefin in "großer Sorge" wegen drei Unterschriften

Parteiobfrau Stern zeigte sich in Innsbruck aber "erleichtert", dass man die drei nötigen Unterschriften zum Antritt bei der Nationalratswahl nun doch beisammen habe.

Liste JETZT-Parteiobfrau und Bundeslistenzweite Maria Stern hat die Verweigerung der Unterstützungsunterschriften durch die JETZT-Abgeordneten Bruno Rossmann, Wolfgang Zinggl und Alfred Noll als "lästig" bezeichnet. Nach dem erfolgreichen Sammeln der drei für die Nationalratskandidatur notwendigen Unterschriften von Nationalratsabgeordneten sprach Stern aber von "Erleichterung".

Sie habe "große Sorge" gehabt, ob man die drei Unterschriften zusammenbekomme, räumte Stern am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Innsbruck ein. Für diese "notwendige Formalität", wie sie die Unterschriften bezeichnete, habe man auch jene des parteilosen Nationalratsabgeordneten Efgani Dönmez angenommen. Auch, weil man sich "nicht mehr hinhalten lassen wollte", so Stern weiter. Eine JETZT-Kandidatur von Dönmez bei der Wahl schloss die Parteiobfrau aber kategorisch aus.

Wahlziel Wiedereinzug

Für Noll fand Stern versöhnliche Worte: "Es ist schade, dass er nicht mehr antritt". Als Gründe für seinen Rückzug aus der Politik nannte sie unter anderem den "beschnittenen Parlamentarismus unter Türkis-Blau". Zinggl und Rossmann wiederum "gehen in Pension und machen jüngeren Platz", so Stern.

Nach der Erledigung der Formalitäten heiße das Wahlziel jetzt aber "Wiedereinzug". Das Ergebnis der "Liste Pilz" von 4,4 Prozent bei der Nationalratswahl 2017 wolle man jedenfalls wieder erreichen. "Wir sind bei vielen TV-Elefantenrunden eingeladen, die uns damals schon enorm geholfen haben", gab sich Stern optimistisch. "Peter Pilz kann das", hoffte sie auf die Bildschirm-Zugkraft des Spitzenkandidaten. "Vor den Elefantenrunden sind wir damals bei zwei Prozent gelegen", strich die Bundeslistenzweite Stern hervor.

Unabhängig vom Wahlergebnis bei der Nationalratswahl am 29. September will JETZT nach einem Wiedereinzug in den Nationalrat dezidiert in Opposition bleiben. "Wir legen uns ganz sicher nicht mit Sebastian Kurz ins Bett", stellte Stern klar. Stattdessen soll vor allem Pilz "Kurz in Schach halten". "Kurz hat Schiss vor Pilz", zeigte sich Stern überzeugt.

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