Scheuch nahm Kröten-Sager zurück

WAHLKAMPFAUFTAKT DER FPK IN KLAGENFURT
Foto: APA/GERT EGGENBERGER Schriftliche Entschuldigung: Nach dem Prozess um seine Wortwahl hat FPK-Chef Scheuch schriftlich um Verzeihung gebeten.

Kurt Scheuch hat sich für die Ausdrücke "Kröte" und "Rambo" entschuldigt - er "nimmt seine Wortwahl zurück".

FPK-Parteichef Kurt Scheuch hat sich schriftlich "mit dem Ausdruck des Bedauerns" für den "Kröten-Sager" beim Klagenfurter Richter Christian Liebhauser-Karl entschuldigt. Scheuchs Anwalt betätigte am Dienstag gegenüber der APA einen entsprechenden Bericht der Krone. Scheuch hatte Liebhauser-Karl in der Folge eines Korruptionsprozesses gegen seinen Bruder Uwe als "Kröte" und "wild gewordener Rambo-Richter" bezeichnet. Ein Prozess wegen Beamtenbeleidigung endete Mitte Jänner für den FPK-Politiker mit einer Diversion.

Scheuch wurde am obersteirischen Bezirksgericht Leoben von Richter Harald Stellwag eine Geldbuße von 6.500 Euro auferlegt. Zudem bekam er die Auflage, sich schriftlich bei Liebhauser-Karl zu entschuldigen. Und das formulierte Scheuch so: "Ihnen ist bekannt, dass ich Sie ehemals aus meiner Entrüstung über die Abläufe aus dem Verfahren meines Bruders heraus als Kröte bzw. wild gewordener Rambo Richter in einer emotionalen Situation bezeichnet habe. Mit dem Ausdruck des Bedauerns nehme ich hiermit meine Wortwahl zurück. Mir wurde mittlerweile klar, dass die Wortwahl nicht korrekt war."

(APA) Erstellt am
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