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KURIER Speak Out Festival: Wie sollen wir übermorgen unterwegs sein?

In hochkarätig besetzten Diskussionen geht es ab Dienstag beim Speak Out Festival um unsere Zukunft.
The car moves at the night.

E-Fuels oder Batterie, Biosprit oder Wasserstoff: Die Debatte über die Antriebe der Zukunft fern der fossilen Energieträger ist längst keine rein technische mehr – sie ist politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich aufgeladen.

Wie sich Mobilität verändert, wird eine von vielen hochkarätigen Diskussionen beim KURIER Speak Out Festival kommenden Dienstag sein. 

Die Panels reichen von der Frage der digitalen Abhängigkeit von den USA über die Zukunft der heimischen Windkraft und Solarkraft zur Frage, wie die Stadt von morgen anders aussehen wird und praxisnahe Diskussionen wie dem langsam wachsenden Markt für elektrische Gebrauchtwagen.

Bei der Frage der Mobilität von morgen und übermorgen werden unter anderem Flughafen-Chef Günther Ofner, eFuel-Alliance-Chef Ralf Stefan Diemer und Simonsfeld-Windkraftbetreiber Markus Winter neue Sichtweisen einbringen.

Die Ausgangslage ist bekannt: Der Verkehr ist einer der hartnäckigsten Emittenten von Treibhausgasen, die EU hat den Verbrenner-Ausstieg für 2035 festgeschrieben – mit einer Hintertür für E-Fuels, die ihre Befürworter als Technologieoffenheit verkaufen, Kritiker aber als Verzögerungstaktik sehen. 

Aber werden synthetische Kraftstoffe die riesigen, bestehende Flotten klimaneutral machen können? Immerhin wäre das eine Lösung, bei der die Tankstellen-Infrastruktur nicht umgebaut werden müsste. Was können und wollen sich Autofahrer leisten – und wie realistisch ist der Umstieg auf Elektromobilität für Menschen abseits der Ballungszentren?

Zudem bleibt die Frage nach dem Strom: E-Fuels sind energieintensiv, ohne massiven Ausbau erneuerbarer Energien rechnet sich die Klimabilanz nicht. Aber wo soll der grüne Strom sonst herkommen, und in welchen Mengen?

Schädlicher Flugverkehr

Noch komplizierter wird es in der Luft. Klimaneutrales Fliegen gilt als eine der schwierigsten Herausforderungen der Energiewende. Sustainable Aviation Fuels (SAF) sind schon länger ein Versprechen der Luftfahrtindustrie – aber sie sind teuer, die Produktionskapazitäten noch sehr gering. Wie also kann sich ein internationaler Flughafen wie Wien-Schwechat in einer Welt positionieren, die Emissionen bepreist und Kurzstreckenflüge zunehmend infrage stellt?

Die Antworten werden unbequem sein. Denn bei aller Technologiebegeisterung bleibt ein Grundproblem ungelöst: Skalierbare, bezahlbare und wirklich klimaneutrale Mobilität für alle gibt es bisher nicht – nur Kompromisse.

Alles zum Speak Out-Festival unter speakout.kurier.at

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