Österreicher als "Hyänen": Ex-Ministerin soll Staatsbürgerschaft verlieren

Eine Frau mit blondem Haar und blauem Hemd blickt nach oben.
Österreichs ehemalige Außenministerin empörte erneut aus Russland. Die Neos wollen ein Aberkennungsverfahren der Staatsbürgerschaft in die Wege leiten.

Seit rund eineinhalb Jahren lebt Österreichs ehemalige Außenministerin Karin Kneissl in einem Dorf in Russland, über ihre Heimat verliert die 61-Jährige kaum ein gutes Wort. Immer wieder sorgt sie in Interviews oder bei öffentlichen Auftritten für Aufsehen und empörte Reaktionen. 

So zuletzt auch in einem einstündigen Interview auf einem kleinen Youtube-Kanal. Dort bezeichnete sie die Österreicher als "Hyänen" und stellte erneut fest, dass es "kein Zufall" sei, dass Adolf Hitler aus Österreich komme. 

In Wien wurden die Worte der Ex-Ministerin empört aufgenommen und zurückgewiesen. Besonders scharf reagierten etwa die ÖVP oder Neos. Die Pinken wollen nun ein Aberkennungsverfahren der österreichischen Staatsbürgerschaft Kneissls in die Wege leiten, wie die Krone berichtet. Demnach wird derzeit eine Sachverhaltsdarstellung verfasst, die zeitnah eingebracht werden soll. Am Ende soll dann die Aberkennung der Staatsbürgerschaft stehen. 

Wie sieht die Rechtslage aus?

Reicht Kneissls Verhalten also tatsächlich für eine Aberkennung? Eine gewisse Grundlage dafür scheint gegeben, im Staatsbürgerschaftsgesetz ist etwa vermerkt, dass eine Entziehung dann möglich ist, wenn "Dienst für einen fremden Staat" getan wird. Was bei Kneissls aktuellen Tätigkeiten in Russland wohl zutrifft. Die Neos sind sich laut Krone-Bericht jedenfalls sicher, dass das Verhalten der Ex-Ministerin ein Nachspiel haben wird.

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