Bloggerin Madeleine Alizadeh (dariadaria)

© Maximilian Salzer

Politik Inland
07/03/2019

Influencerin "Dariadaria" kandidiert für die Grünen

Die Bloggerin Madeleine Daria Alizadeh, besser bekannt als "dariadaria", will symbolisch auf dem letzten Listenplatz antreten.

von Johannes Arends

Die Bloggerin und erfolgreiche Instagram-Influencerin Madeleine "dariadaria" Alizadeh (aktuell 228.000 Follower) wird die Grünen bei der kommenden Nationalratswahl unterstützen und symbolisch auf dem letzten Listenplatz antreten. Das gab die Partei auf Instagram bekannt, der Heimatplattform der 29-Jährigen.

Alizadeh setzt sich seit 2013 für Nachhaltigkeit ein, sowohl online in Form von Beiträgen und Blog-Postings, als auch offline auf Veranstaltungen und Podiumsdiskussionen. Mit ihrer Kandidatur will sie die Grünen unterstützen und auch im Wahlkampf begleiten, allerdings nicht in den Nationalrat einziehen - weshalb sie sich um den letzten Listenplatz bemüht habe.

Bis zu welcher Stelle die aussichtsreichen Bundeslistenplätze bei den Grünen reichen, ist schwer zu sagen, weil viele der Kandidatinnen und Kandidaten auch auf Landes- und Regionalwahlkreisebene antreten und im Fall des Wahlerfolgs primär diese Mandate annehmen würden. Bei vergangenen Wahlen war man daher von aussichtsreichen Positionen auf der Bundesliste bis Platz 9 oder sogar Platz 11 ausgegangen.

Bereits bekannt ist, dass Global-2000-Chefin Leonore Gewessler, die Journalistin Sibylle Hamann und die bisherige Liste-JETZT-Mandatarin Alma Zadic beim Bundeskongress einen aussichtsreichen Listenplatz wollen.

Die scheidende Rektorin der Akademie der bildenden Künste, Eva Blimlinger, bewirbt sich ebenfalls um ein Bundeslistenmandat. Sie steht auch auf der Wiener Landesliste. Auch Fremdenrechtsspezialist Georg Bürstmayr sowie Roger Hackstock vom Verband Austria Solar treten an.

Unter den Bewerbern finden sich auch einige ehemalige grüne Nationalrats-Mandatarinnen, nämlich Berivan Aslan, Helene Jarmer, Alev Korun sowie Ex-Bundessprecherin Madeleine Petrovic. Auch Ex-EU-Parlamentarier treten an, konkret Michel Reimon und Thomas Waitz.