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Politik Inland
05/27/2019

Ibiza-Video: Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet

Aus ermittlungstaktischen Gründen können aber "keine näheren inhaltlichen Auskünfte erteilt" werden.

von Kid Möchel, Dominik Schreiber

Die Medienarbeit der Staatsanwaltschaft Wien ist wieder einmal sehr rätselhaft. "Aufgrund der medialen Berichterstattung sieht sich die Staatsanwaltschaft Wien dazu veranlasst, mitzuteilen, dass betreffend die Erstellung des Ibiza-Videos bereits ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde und in mehrere Richtungen ermittelt wird", teilt Nina Bussek von der Staatsanwaltschaft Wien mit. "Es wird um Verständnis gebeten, dass aus ermittlungstaktischen Gründen keine näheren inhaltlichen Auskünfte erteilt werden dürfen."

 

Fakt ist, am Freitag hat der Wiener Anwalt Johann Pauer für HC Strache eine Strafanzeige gegen drei Personen eingebracht, gegen den involvierten Wiener Anwalt M., gegen den Pseudo-Detektiv Julian H. und gegen den lettisch-russischen Lockvogel unbenannten Namens. Das Trio soll bei der Anbahnung der Treffen und beim Erstellen des Videos Hauptrollen gespielt haben. Pauer wirft dem Trio unter anderem Täuschung vor. Der Anwalt M. soll die "falschen Angaben" des Lockvogels als richtig bestätigt haben. So dürfte die vorgelegte Kopie eines lettischen EU-Passes und die Kopie eines Kontoauszuges tatsächlich gefälscht gewesen sein.

Besonders peinlich

Indes hat ein österreichisches Gratis-Blatt angeblich eine bekannte russische Schauspielerin als vermeintlichen Lockvogel geoutet, was in Russland für große Aufregung gesorgt hat. Die Schauspielerin hat laut russischen Medienberichten bereits ihre Anwälte eingeschaltet und will vor Gericht ziehen.

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