2030 soll es 300 Primärversorgungszentren geben
500 Millionen Euro werden jährlich bis zum Ende der Legislaturperiode aus dem Gesundheitsreform-Fonds bereitgestellt werden, um landesweit ein besseres Angebot im Bereich der Prävention und Primärversorgung sicherzustellen.
Mit dem weiteren Ausbau von Primärversorgungseinheiten (PVE) „soll in Zukunft jede Patientin und jeder Patient rasch, wohnortnah und unabhängig vom Einkommen versorgt werden“, wird die zuständige SPÖ-Gesundheitsministerin Korinna Schumann in einer Aussendung zitiert. Im April werden laut Schumanns Ressort fünf Primärversorgungseinheiten (PVE) in Österreich eröffnen.
Bis zum Ende der Legislaturperiode soll es insgesamt 300 solcher PVE geben.
Gemäß einer Analyse der Gesundheit Österreich GmbH (siehe Grafik) gibt es eine idealtypische Verteilung solcher Primärversorgungszentren, damit österreichweit jede/r aufgrund der Nähe der Einrichtung auch eine tatsächliche Wahlmöglichkeit hat.
Die Dreierkoalition verspricht sich von der Vielzahl an geplanten PVE zudem mehr junge Ärzte für die öffentliche Gesundheitsversorgung gewinnen zu können, da sich wie berichtet immer mehr Mediziner für eine Wahlarztpraxis entscheiden. Derzeit gibt es 112 solcher PVE in Österreich.
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