„Geh nach Hause“, „Geh, Bibi“: Widerstand gegen Netanyahu
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu spricht bei der Abschlussfeier eines Offizierslehrgangs der israelischen Streitkräfte (IDF) auf einem Militärstützpunkt nahe Mitzpe Ramon im Süden Israels. Während seiner Rede kam es laut Medienberichten zu vereinzelten Protestrufen.
Zusammenfassung
- Bei einer Militärfeier wurde Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu bei einer Rede vor Offiziersanwärtern mit Rufen wie „Geh nach Hause“ und „Geh, Bibi“ gestört.
- Nach Berichten von „The Times of Israel“ und „Haaretz“ gab es auf die Zwischenrufe vereinzelt Beifall, zugleich aber auch Applaus und Jubel für den Regierungschef.
- Netanyahu wies bei der Abschlusszeremonie an einer Offiziersschule Kritik an seiner Kriegsführung zurück und verwies auf militärische Erfolge gegen Iran, Hamas und Hisbollah.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu ist nach Medienberichten bei einer Rede vor Offiziersanwärtern mit Zwischenrufen gestört worden. Wie die israelischen Zeitungen „The Times of Israel“ und „Haaretz“ weiter berichteten, rief ein Anwesender: „Geh nach Hause“. Das habe vereinzelten Beifall ausgelöst. Ein weiterer Zuhörer rief demnach danach: „Geh, Bibi“. Laut den Berichten folgten jedoch auch Applaus und Jubel für den Regierungschef.
Der Vorfall ereignete sich während einer Abschlusszeremonie an einer Offiziersschule der israelischen Streitkräfte (IDF). Netanyahu wies in seiner Rede Kritik an seiner Führung im laufenden Krieg zurück. Er erklärte, dass sich die strategische Lage im Nahen Osten grundlegend verändert habe. Dabei verwies der Ministerpräsident auf militärische Erfolge gegen den Iran, die islamistische Hamas im Gazastreifen und die schiitische Hisbollah-Miliz im Libanon. Es gebe aber noch mehr zu tun gegen den Iran, die Hisbollah und die Hamas.
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