Politik | Ausland
02/20/2019

Ziehen, Schütteln, Tätscheln: Die Handschläge des Donald Trump

US-Präsident Donald Trump ist berüchtigt für seinen Händedruck. Einige Regierungschefs stellte das vor eine Herausforderung.

Ein Regierungschef muss mit einer Geduldsprobe rechnen, wenn er US-Präsident Donald Trump bei einem Staatsbesuch die Hand geben will. Heute wird Bundeskanzler Sebastian Kurz vor diese Aufgabe gestellt (KURIER-Redakteur Konrad Kramar ist an Ort und Stelle und wird sich das genau ansehen).

Vorab eine kleine Zusammenschau der auffälligsten Handschläge Trumps mit ausländischen Staats- und Regierungschefs.

Der japanische Premiereminister Shinzo Abe verzog nach seinem langen Händedruck mit dem Präsidenten im Februar des Jahres 2017 vor laufenden Kameras das Gesicht.

Besonders interessant war diese Begrüßung im Juli des gleichen Jahres mit dem französischen Präsidenten und seiner Frau: Donald Trump schüttelte die Hände von Emmanuel und Brigitte Macron gleichzeitig. Mit sagenhaften 29 Sekunden ist er der längste von Donald Trumps Handshakes.

Zwar lang, aber überraschend zahm war die Begrüßung mit dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un im Juni 2018. Vor dem Treffen hatte es seitens des US-Präsidenten böse Tweets gegeben (lesen Sie hier). Offensichtlich wollte Trump dieses Mal keine Zweifel an seinen friedlichen Absichten mit Kim zulassen.

Zu den eigenartigsten Konfrontationen dürfte diese Szene aus dem Oval Office im März 2017 zählen: Ein Reporter fragt, ob Angela Merkel und Donald Trump sich die Hände schütteln wollen. Als Merkel ihn fragend anschaut, ignoriert er sie.

Sebastian Kurz ist also gewarnt. Wie er reagieren könnte, hat für uns Körpersprachen-Experte Stefan Verra analysiert: