Nächste "Bombe" des Supreme Courts: "Das Ende der Demokratie, wie wir sie kennen“

Nächste "Bombe" des Supreme Courts: "Das Ende der Demokratie, wie wir sie kennen“
Nach dem Recht auf Abtreibung könnten die mehrheitlich rechten Richter des Höchstgerichts auch das Recht auf Empfängnisverhütung und die Homo-Ehe kippen. Die massivsten Auswirkungen hätte aber eine Reform des Wahlrechts.

Bevor Stephen Breyer nach 28 Jahren auf der wichtigsten Richterbank der USA in den Ruhestand ging, hinterließ der 83-Jährige eine für das links-liberale Amerika niederschmetternde Erkenntnis. Seine stramm konservativen Kollegen am Supreme Court in Washington, so Breyer, hätten das fast 50 Jahre alte Grundsatzurteil zum landesweiten Recht auf Abtreibung immer schon verachtet. Jetzt, wo sie eine stabil 6:3-Mehrheit besitzen, hätten sie dieses Recht einfach gekippt.

Dass der unter Ex-Präsident Donald Trump drei Mal mit auf Lebenszeit ernannten erzkonservativen „justices“ neu bestückte Oberste Gerichtshof keine halben Sachen macht, hat in den letzten Juni-Wochen Schockwellen übers Lands geschickt. So wurde die verfassungsrechtlich gebotene Trennung von Staat und Kirche weiter perforiert, das Tragen von tödlichen Schusswaffen in der Öffentlichkeit massiv erleichtert und der ehrgeizigen Politik Bidens gegen die Erderwärmung der Wind aus den Segeln genommen: Die Umweltbehörde „Environmental Protection Agency“ (EPA) darf nicht länger bei Kohlekraftwerken Grenzwerte für den CO₂-Ausstoß vorschreiben.

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