Trotz Gesprächen: Russland sieht keine Fortschritte in Beziehung mit USA
Der russische Außenminister Sergej Lawrow sieht trotz der Wiederaufnahme des Dialogs mit den USA unter Präsident Donald Trump keine echten Fortschritte in den bilateralen Beziehungen. Es werde zwar viel Positives über das enorme Potenzial der amerikanisch-russischen Beziehungen gesprochen, in der Realität passiere jedoch nichts, sagte Lawrow am Mittwoch dem Sender RT India.
Gute Worte haben noch zu nichts geführt
Die Regierung in Moskau schätze es zwar, dass Trump den Dialog initiiert habe. Die guten Worte über eine Zusammenarbeit bei Technologie-, Energie- und anderen Projekten hätten bisher jedoch zu nichts geführt.
Der Austausch mit der Regierung in Washington verlaufe ähnlich wie unter Trumps Vorgänger Joe Biden, erklärte Lawrow einem vom russischen Außenministerium veröffentlichten Transkript zufolge. Abgesehen von dem regelmäßigen Dialog folge alles andere dem von Biden begonnenen Muster. Die unter Biden verhängten Sanktionen seien in Kraft geblieben. Die Trump-Regierung habe zudem eigene Initiativen ergriffen, um die russische Wirtschaft "zu bestrafen".
Trump hatte nach seinem Wahlsieg 2024 den Dialog mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin wiederaufgenommen. Er hat wiederholt versprochen, den Krieg in der Ukraine zu beenden, ein Frieden ist bis dato jedoch nicht in Sicht.
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