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85-jähriger Deutscher stirbt in ICE-Gewahrsam

Der 85-Jährige war im August 2025 an der Grenze zu Mexiko gestoppt worden, weil ihm gültige Dokumente fehlten. Er starb in einer Klinik in Texas.
Protests continues amid a detainee hunger strike at Delaney Hall

Zusammenfassung

  • Ein 85-jähriger Deutscher ist im Gewahrsam der US-Migrationsbehörde ICE in einer Klinik im texanischen Harlingen gestorben.
  • Der Mann war nach einem gescheiterten Einreiseversuch Ende August 2025 bei Laredo wegen fehlender Dokumente in ICE-Gewahrsam gekommen und später in einem Pflegeheim untergebracht worden.
  • Nach ICE-Angaben litt er unter mehreren schweren Erkrankungen, eine Obduktion zur Klärung der Todesursache wurde angeordnet und Behörden sowie Angehörige wurden informiert.

Ein Deutscher ist in Gewahrsam der Migrationsbehörde ICE gestorben. Der 85-Jährige sei im Ort Harlingen in Texas verstorben, wo er sich seit November in einer Klinik befand, wie ICE am Donnersta mitteilte. 

Dort sei er unter anderem wegen Demenz, Bluthochdrucks, kognitiver Beeinträchtigungen und Magengeschwüren behandelt worden. Ein Arzt habe am 24. Juni seinen Tod festgestellt. Für die Ermittlung der Todesursache sei eine Obduktion angeordnet worden.

Der Mitteilung zufolge hatte der Mann Ende August 2025 am Grenzübergang bei Laredo versucht, in die USA einzureisen, was ihm aufgrund fehlender gültiger Dokumente verweigert worden sei. Die Zoll- und Grenzschutzbehörde CBP habe ein Verfahren eingeleitet und den Fall an ein Gericht des US-Justizministeriums verwiesen. Einen Tag später sei der Mann in ICE-Gewahrsam überstellt worden. Die Behörde habe ihn wiederum einen Monat später in einem Pflegeheim untergebracht.

Laut ICE-Angaben wurde neben verschiedenen US-Behörden und dem deutschen Generalkonsulat auch Angehörige über den Tod des Mannes benachrichtigt. Harlingen und Laredo sind texanische Orte unmittelbar an der Grenze zum US-Nachbarland Mexiko.

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