US-Justizministerin Bondi soll nach Drohungen auf Militärstützpunkt wohnen

Pam Bondi soll laut New York Times nicht das einzige Regierungsmitglied Trumps sein, dass auf bewachten Stützpunkten lebt. Unklar, ob und wie viel Miete sie zahlen.
FILE PHOTO: U.S. House Judiciary Committee hearing on oversight of the Justice Department, on Capitol Hill in Washington, D.C.

US-Justizministerin Pam Bondi hat laut Recherchen der New York Times ihre Wohnung in der Stadt aufgegeben und ist nach Drohungen und Kritik auf einen Militärstützpunkt umgezogen. Bundesbehörden hätten Mitarbeiter der Ministerin zuvor auf Gefahren hingewiesen. 

Bondi sei etwa von Drogenkartellen bedroht und für ihre Handhabung des Falls von Jeffrey Epstein kritisiert worden. 

Wie die New York Times von Insidern erfahren hat, hätten nach der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro im Januar zunehmend Menschen Bondi bedroht. Im Februar habe sie daraufhin ihre Wohnung aufgegeben und sei umgezogen.

Miller, Rubio und Hegseth leben auf bewachten Stützpunkten

Bondi ist demnach nicht das einzige Mitglied der Trump-Regierung, das auf streng bewachten Stützpunkten in der oder rund um die US-Hauptstadt lebt. Genannt werden Berater Stephen Miller, Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth.

Ob und wie viel sie für diese Unterkünfte zahlen, sei laut der New York Times unklar. Eine Sprecherin der geschassten Heimatschutzministerin Kristi Noem sagte der Zeitung, Noem habe im vergangenen Jahr eine »marktübliche Miete« gezahlt.

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