Merkel, Putin und Hollande beim Ukraine-Treffen im Febuar.

© REUTERS/MAXIM ZMEYEV

Friedensgipfel
10/14/2016

Ukraine: Merkel zu Treffen mit Putin bereit

Es sei wichtig, die Gespräche über die Minsker Friedensvereinbarung fortzusetzen, sagte der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert.

Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel ist grundsätzlich bereit, den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem Ukraine-Gipfel nach Berlin einzuladen. Regierungssprecher Steffen Seibert betonte am Freitag in Berlin, wie wichtig es sei, die Gespräche über die Minsker Friedensvereinbarung für die Ost-Ukraine fortzusetzen.

"Das kann zu gegebenem Zeitpunkt, wenn die Voraussetzungen für Fortschritte gegeben sind, auch ein direktes, persönliches Gipfeltreffen hier in Berlin sein."

Mögliches Treffen am 19. Oktober

Die Regierung in Moskau hatte in den vergangenen Tagen ein Gipfeltreffen am 19. Oktober in Berlin mit Merkel, Putin, dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko und dem französischen Staatschef François Hollande (Normandie-Format) ins Gespräch gebracht. Die deutsche Regierung hatte die Pläne bisher nicht bestätigt. Es wäre der erste Deutschlandbesuch Putins seit Beginn der Ukrainekrise. Umgekehrt war auch Merkel seit der russischen Annexion der Krim im Frühjahr 2014 nicht in Moskau.

Die Minsker Vereinbarung war im Februar 2015 geschlossen worden, hat aber bis heute nicht zu dem angestrebten Waffenstillstand zwischen russischen Separatisten und Regierungstruppen in der Ost-Ukraine geführt. Merkel hatte am Donnerstag mit Poroschenko und am Mittwoch mit Putin und Hollande telefoniert, um die Chancen für ein Gipfeltreffen auszuloten.

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