epa03811842 A United States flag flies behind a tall fence at the United States Consulate General building in Jerusalem, Israel, 03 August 2013. The United States has issued a warning to its citizens and travelers following message intercepts by senior Al Qaeda members discussing attacks against American targets, warning to avoid crowded areas such as stations and travel areas, after the US State Department announced plans to close dozens of US Embassies and Consulates in the Middle East and North Africa, including those in Yemen, Egypt, Iraq, Saudi Arabia and Tel Aviv. The US Embassy in Tel Aviv and the Consulate General in Jerusalem are normally closed on both Saturdays and Sundays. EPA/JIM HOLLANDER

© APA/JIM HOLLANDER

Terrorgefahr
08/03/2013

USA geben globale Reisewarnung heraus

Gegen Ende des Fastenmonats steigt die Terrorangst. Mehrere Botschaften bleiben am Sonntag geschlossen.

Die USA haben in einem einmaligen Schritt eine weltweite Reisewarnung herausgegeben. Es gebe Hinweise, dass El Kaida oder befreundete Terroristenorganisationen Anschläge planten, teilte das US-Außenministerium am Freitag mit. Besonders gefährlich seien der Nahe Osten und Nordafrika.

Die Gefahr bestehe bis Ende August, hieß es weiter. Die Terroristen könnten besondere US-Ziele ins Visier nehmen, aber auch den öffentliche Verkehr oder touristische Infrastruktur. Bereits zuvor hatten die USA mitgeteilt, am Sonntag einige ihrer Botschaften und Konsulate aus Sicherheitsgründen geschlossen zu halten.

Am Samstag hat US-Präsident Barack Obama nach Angaben eines Regierungsvertreters "alle geeigneten Schritte" zum Schutz von US-Bürgern angeordnet.

Botschaften bleiben geschlossen

Die Regierung handle "aus höchster Vorsorge" für ihre Botschaftsmitarbeiter und all jene, die ihre Vertretungen besuchen, teilte Außenamtssprecherin Marie Harf am Donnerstag mit. Im September 2012 wurde in Libyen US-Botschafter Chris Stevens und drei weitere Botschaftsangehörige getötet. Dem Weißen Haus wurde anschließend vorgeworfen, die Gefährdung unterschätzt zu haben.

Der Sonntag ist der Beginn der Arbeitswoche in vielen muslimischen Ländern. An Freitagen und Samstagen bleiben dort die meisten US-Botschaften geschlossen. Zu den betroffenen Ländern, in denen am 4. August die Vertretungen nicht öffnen, zählen unter anderem Afghanistan, Ägypten, Kuwait, Saudi-Arabien, der Irak, aber auch Israel, berichtet Spiegel online.

Die Maßnahme fällt zusammen mit den letzten Tagen des Ramadan. Heuer wurde der muslimische Fastenmonat besonders im Irak, aber auch in Ägypten von Anschlägen und Unruhen überschattet.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.