Sicherheitskonferenz: Lauter Ruf nach Sieg – und mehr Waffen

Sicherheitskonferenz: Lauter Ruf nach Sieg – und mehr Waffen
Demonstrative Geschlossenheit zum Auftakt der Münchner Sicherheitskonferenz. Österreich plädiert für „Raum für Diplomatie“

Die Antwort war knapp und mehr als deutlich: „Ja, die Ukraine kann den Krieg gegen Russland gewinnen“, meinte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg zum Auftakt der Münchner Sicherheitskonferenz – und dafür brauche sie vor allem eines: moderne Waffen aus dem Westen.

Wichtiger denn je

Einst als Münchner Wehrkundetagung ein eher verschwörerisches Treffen Kalter Krieger, ist die Konferenz seit Jahren das weltweit wichtigste Forum für sicherheits- und geopolitische Fragen. Ein Forum, das in diesen Tagen, in denen ein Krieg in Europa stattfindet, wichtiger scheint denn je.

Russland ausgeladen

Fast hundert Außen- und Verteidigungsminister aus der ganzen Welt nehmen teil. US-Vizepräsidentin Kamala Harris ist hier, ebenso wie ein Drittel des US-Senats. Zum Auftakt lieferte der ukrainische Präsident Selenskij eine seiner inzwischen fast alltäglichen Videoansprachen. Demonstrativ ausgeladen hatte man dagegen alle Vertreter Russlands.

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