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Ungarisches Parlament wählt Pèter Magyar zum Ministerpräsidenten

In Amt und Würden: Pèter Magyar ist seit Samstag offiziell neuer ungarischer Regierungschef.
HUNGARY-POLITICS-PARLIAMENT

Die Abgeordneten des Parlaments in Budapest wählten den pro-europäischen Konservativen Pèter Magyar zum Ministerpräsidenten und Nachfolger des langjährigen Regierungschefs Viktor Orbán

140 Abgeordnete stimmten für Magyar, 54 gegen ihn, ein Parlamentsmitglied enthielt sich der Stimme. Vier Abgeordnete waren bei der Abstimmung nicht anwesend.

Feierstimmung in Budapest

Parallel zur feierlichen Zeremonie im Parlament findet auf dem Kossuth-Platz und am Donauufer das "Volksfest zum Systemwechsel" statt, mit Militär- und Flaggenparade, organisiert von Magyar und seiner Partei TISZA. Mit dem Volksfest soll der Regierungswechsel gefeiert werden, der Ungarn in ein "neues Zeitalter" führen soll.

Inaugural session of Hungary's parliament in Budapest

Inaugural session of Hungary's parliament in Budapest

Inaugural session of Hungary's parliament in Budapest

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Hungaryís new parliament holds inaugural session

Hungaryís new parliament holds inaugural session

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Hungaryís new parliament holds inaugural session

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Inaugural session of Hungary's parliament in Budapest

Inaugural session of Hungary's parliament in Budapest

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Mit der Wahl und dem Ablegen des Amtseides des 45-Jährigen geht die Epoche des rechtsnationalen Premiers Orbán nach 16 Jahren endgültig zu Ende. Im Parlament verfügt seine Mitte-Rechts-Partei "Respekt und Freiheit" (TISZA) nach einem historischen Wahlsieg am 12. April über eine Zwei-Drittel-Mehrheit.

Bereits kommenden Dienstag könnten bei einer Parlamentssitzung die von Staatspräsident Tamás Sulyok ernannten Minister vereidigt werden. Daraufhin kann dann die neue Regierung gebildet werden.

Schon am Samstag wurde die neue Parlamentspräsidentin Agnes Forsthoffer vereidigt. Die Tourismusunternehmerin ordnete in ihrer ersten Entscheidung an, die EU-Flagge wieder am Parlamentsgebäude zu hissen. Nach ihrer Ankündigung wurde umgehend die blau-gelbe EU-Fahne am Parlament gehisst.

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