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Luftangriffe: Pakistan tötet 25 Kämpfer in Afghanistan

Die Offensive umfasste auch Einsätze am Boden in Grenzgebieten.
Menschen versammeln sich in einer zerstörten, felsigen Berglandschaft vor den Trümmern von Gebäuden.

Pakistan hat in der Nacht auf Montag nach Angaben der Regierung in Islamabad Luftangriffe auf Ziele im Osten Afghanistans geflogen und dabei zahlreiche Kämpfer getötet. Bei den "Präzisionsangriffen" seien drei Ziele in den Provinzen Paktia, Paktika und Kunar zerstört worden, erklärte Informationsminister Attaullah Tarar. 

25 Kämpfer seien getötet worden. Die Offensive umfasse auch Einsätze am Boden in Grenzgebieten und richte sich gegen die militante Gruppe Jamaat-ul-Ahrar.

Diese Gruppierung wird häufig mit den pakistanischen Taliban, der Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP), in Verbindung gebracht. Die Angriffe seien eine Reaktion auf einen Anschlag vom Samstag, bei dem in der Stadt Karatschi drei Paramilitärs getötet worden seien, sowie auf Gewalt in den Grenzregionen, sagte der Minister.

Ein Sprecher der Taliban-Regierung in Kabul erklärte im Onlinedienst X, bei der „feigen Tat“ seien dutzende Zivilisten verletzt oder getötet worden. Der Konflikt zwischen den beiden Nachbarländern war Ende Februar eskaliert. Pakistan führt seither immer wieder Luftangriffe auf Ziele in Afghanistan aus. Die Regierung in Islamabad beschuldigt die in Kabul herrschenden, radikalislamischen Taliban, bewaffneten extremistischen Gruppen Unterschlupf zu gewähren, die Anschläge in Pakistan verüben. Kabul weist das zurück.

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