© EPA/IBRAHIM DIRANI / DAR AL MUSSAWIR

Politik Ausland
08/06/2020

Noch immer werden 100 Menschen in Beirut vermisst

Die Rettungshelfer suchen fieberhaft nach Überlebenden, einige Gebäude sind einsturzgefährdet.

Rettungshelfer suchen zwei Tage nach der verheerenden Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut weiter nach Überlebenden. Noch immer werden nach Angaben des libanesischen Roten Kreuzes rund 100 Menschen vermisst.

Soldaten der Armee, Mitarbeiter des Roten Kreuzes und Freiwillige waren am Donnerstag am Ort des Katastrophe im Einsatz. Mitarbeiter des Zivilschutzes kontrollierten zudem Gebäude, die einsturzgefährdet sein könnten.
 

Angehörige von Überlebenden hofften auf Lebenszeichen von Vermissten. "Ich warte hier, ich bewege mich nicht weg", rief eine Frau in der Nähe des abgesperrten Hafens. "Mein Bruder arbeitete im Hafen und ich habe von ihm nichts gehört, seitdem es die Explosion gab."

Bei der gewaltigen Detonation waren am Dienstag mehr als 130 Menschen ums Leben gekommen, rund 5.000 wurden verletzt. Rettungshelfer erwarten, dass die Zahl der Opfer weiter steigen wird. Die Explosion zerstörte große Teile des Hafens und der umliegenden Gebiete.

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