Esper sieht keine "spezifischen Beweise" für iranische Anschlagspläne.

© EPA/MICHAEL REYNOLDS

Politik Ausland
01/13/2020

Verteidigungsminister widerspricht Trumps Iran-Aussagen

Mark Esper sieht keine spezifischen Beweismittel für iranische Anschlagspläne auf US-Botschaften.

US-Verteidigungsminister Mark Esper zufolge haben die amerikanischen Geheimdienste keine konkreten Hinweise darauf, dass der Iran Angriffe auf US-Botschaften plant. Das ist brisant. Denn: US-Präsident Donald Trump hatte eben damit die Tötung des mächtigen iranischen Generals Kassem Soleimani gerechtfertigt.

"Der Präsident hat nicht auf ein spezifisches Beweismittel verwiesen", sagte Esper am Sonntag dem Sender CBS. "Was der Präsident gesagt hat, ist, dass es möglicherweise weitere Angriffe auf Botschaften geben könnte."

Auf die Frage, ob Geheimdienstler konkrete Beweise dafür vorgelegt hätten, sagte Esper: "Ich habe keinen mit Blick auf die vier Botschaften gesehen."

Trump: "Wollten unsere Botschaft sprengen"

Trump hatte am Freitag erklärt, die USA hätten mit der Tötung Soleimanis im Irak geplanten Angriffen auf US-Botschaften zuvorkommen wollen. "Wir haben es getan, weil sie unsere Botschaft in die Luft sprengen wollten", hatte Trump gesagt und hinzugefügt, Soleimani habe noch weitere Anschlagspläne gehabt.

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