Moskau erwartet neue Friedensgespräche in Kürze

Unterhändler könnten am 26. Februar wieder in Genf zusammentreffen.
US-UKRAINE-RUSSIA-DIPLOMACY-CONFLICT

Die trilateralen Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA könnten schon in den kommenden Tagen in die nächste Runde gehen. Das berichtete die russische Staatsagentur Tass unter Berufung auf einen nicht näher genannten Informanten in Moskau. 

Demnach könnten die Unterhändler schon am 26. Februar in Genf zu einer vierten Gesprächsrunde zusammenkommen. Aus Kiew und Washington gab es dazu vorerst keine Bestätigung.

Nach zwei Treffen in Abu Dhabi im Jänner und Anfang Februar waren Vertreter Moskaus, Kiews und Washingtons Mitte Februar in Genf zusammengetroffen. Russlands Verhandlungsführer Wladimir Medinski bezeichnete die Gespräche anschließend als "schwierig, aber sachlich".

Bei den Verhandlungen ist bisher eine Einigung auf ein Kriegsende nicht in Sicht, weil Russland seine Maximalforderungen nicht erfüllt sieht. Moskau fordert etwa, dass Kiew seine Truppen aus jenen Teilen des Donbass abzieht, die weiter unter ukrainischer Kontrolle stehen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj lehnt das kategorisch ab – und sieht auch im Fall eines Referendums keine Chance, dass die ukrainische Bevölkerung einem Gebietsverzicht zustimmen würde.

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