© APA/GEORG HOCHMUTH

Politik Ausland
04/14/2021

Machtwechsel in Bulgarien: Borissow will nicht Premier werden

Trotz Platz eins bei der Parlamentswahl will der Regierungschef seinen Posten räumen. Koalitionsbildung scheint schwierig.

Der bulgarische Ministerpräsident Boiko Borissow will nach der jüngsten Parlamentswahl nicht erneut Premier werden. Das gab Borissow, der seit 2009 mit Unterbrechungen an der Spitze der bulgarischen Regierung steht, am Mittwoch bekannt. Er werde eine Person nominieren, die eine klare Ausrichtung auf EU und NATO habe, kündigte er an. Einen Namen nannte der konservative Politiker nicht.

Borissows bürgerliche Partei GERB war aus den Parlamentswahlen am 4. April als stärkste Kraft hervorgegangen, erhielt aber keine absolute Mehrheit im Parlament. Auch die Bildung einer Koalition scheint schwierig zu werden: Vier der sechs Parlamentsparteien lehnen eine Zusammenarbeit mit GERB ab. Borissow gilt auch als jahrelanger enger politischer Weggefährte von Bundeskanzler Sebastian Kurz, mit dem er jüngst auch im EU-Impfstoffstreit eine Allianz bildete.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.