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Drohnenalarm in Litauen: Staatsspitze in Sicherheit gebracht

Der Luftraum über dem Flughafen wurde gesperrt und auch der Zugverkehr zwischenzeitlich ausgesetzt. Einwohner wurden aufgefordert, vorsorglich Schutz zu suchen.
LATVIA-NATO-DEFENCE-DRONE-EXERCISE

In der litauischen Hauptstadt Vilnius ist Luftalarm ausgelöst worden. Die Einwohner sollten auf Aufforderung der Behörden vorsorglich Schutz suchen. Auch die Staatsspitze wurde nach Medienberichten zur Sicherheit in Schutzräume gebracht. Der Luftraum über dem Flughafen wurde gesperrt und auch der Zugverkehr zwischenzeitlich ausgesetzt. Später wurde Entwarnung gegeben und der Alarm für Vilnius nach einer halben Stunde aufgehoben.

Nato-Kampfjets alarmiert

Zuvor hatten die Streitkräfte die Bevölkerung über eine mögliche Bedrohungslage durch eine Drohne im Osten des Landes informiert. Demnach wurde in Grenznähe ein mutmaßliches Flugobjekt gesichtet, das sich aus Richtung Belarus dem baltischen EU- und Nato-Land näherte. Nato-Kampfjets seien alarmiert worden, teilte das Verteidigungsministerium in Vilnius ohne nähere Angaben mit. Vilnius befindet sich rund 30 Kilometer von der Grenze zu Belarus entfernt.

Mehrere Vorfälle mit Drohnen

Im Zuge des Ukraine-Krieges hatte es zuvor bereits mehrere Vorfälle mit Drohnen im Luftraum des an Russland und Belarus grenzenden Landes gegeben. Auch im benachbarten Lettland wurde die Bevölkerung von mehreren Regionen nahe der Grenze zu Russland gewarnt.

Am Mittwoch hatte es geheißen, das russische Militär beobachte die Drohnenflüge im Luftraum der baltischen Staaten genau. Es werde eine angemessene Reaktion ausgearbeitet, meldet die staatliche Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.

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