Friedensgespräche: US-Vizepräsident Vance fliegt vorerst nicht nach Pakistan
Zusammenfassung
- US-Vizepräsident Vance bleibt vorerst in Washington und nimmt an politischen Besprechungen im Weißen Haus teil.
- Die US-Delegation, darunter auch Steve Witkoff und Jared Kushner, verzögert ihre Abreise nach Pakistan.
- Trump lehnt eine Verlängerung der Waffenruhe ab und droht mit militärischem Vorgehen, während der Iran entschlossene Gegenwehr ankündigt.
US-Medienberichten zufolge verzögert sich die Abreise der US-Delegation um Vizepräsident JD Vance. Er hätte eigentlich in der Früh (Ortszeit Washington) zu einer möglichen weiteren Verhandlungsrunde mit dem Iran aufbrechen sollen, berichten die New York Times und der Sender CNN am Mittag.
Stattdessen befinde sich Vance aber noch in Washington, um an weiteren politischen Besprechungen im Weißen Haus teilzunehmen, hieß es unter Berufung auf einen Regierungsbeamten.
Axios-Reporter Barak Ravid schrieb auf der Plattform X, dass sich auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner noch in den USA befänden. Das Flugzeug, dass sie eigentlich am Morgen von Miami nach Pakistan hätte bringen sollen, sei erst am Mittag abgehoben und befinde sich nun auf dem Weg nach Washington.
Auf die Frage nach einer möglichen Verlängerung der Waffenruhe sagte Trump dem Sender CNBC: "Ich will das nicht tun. Wir haben nicht so viel Zeit." Er fügte hinzu: "Ich gehe davon aus, dass wir bombardieren werden, da dies die bessere Ausgangsposition ist. Aber wir sind bereit. Das Militär brennt auf einen Einsatz."
Die iranische Regierungssprecherin Fatemeh Mohajerani erklärte der amtlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge: "Wir wollen nicht erneut angegriffen werden, sollten solche Angriffe jedoch erfolgen, werden wir auf jeden Fall entschlossener reagieren als zuvor."
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