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Griechenland: Ex-Premier gründet neue Partei

Eine "Bewegung des Wandels" soll kurz vor den Wahlen die griechische Innenpolitik aufmischen.
Ein Mann mit Schnurrbart spricht bei einer Konferenz.

In rund drei Wochen wird in Griechenland gewählt, diese Parteigründung folgt also in letzter Minute: Der ehemalige sozialistische Regierungschef Giorgos Papandreou hat am Freitag eine "Bewegung des Wandels" ("Kinima Allagis") ins Leben gerufen. Damit spaltet sich kurz vor dem Urnengang die sozialistische Traditionspartei PASOK. Die neue "Bewegung" werde als Ziel haben, das Land "aus der Krise zu führen", hieß es in einer Erklärung Papandreous. Laut Medienberichten sollen vor allem neue, unverbrauchte Köpfe in der Partei sein, um einen frischen Neustart zu symbolisieren.

Mehr zu den Zielen seiner Partei wollte der 61-Jährige am Samstagabend bei einer Veranstaltung in Athen bekannt geben. Papandreou verlässt damit die von seinem Vater Andreas gegründete Panhellenische Sozialistische Bewegung (PASOK), die als Juniorpartner der Konservativen das Land seit Juni 2012 regiert. In Griechenland werden am 25. Jänner vorgezogene Wahlen stattfinden.

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