Zu großer Ansturm: Flightradar24 fällt im Zuge des US‑Iran‑Konflikts aus

Die Flugverfolgungswebsite Flightradar24 war am Samstag aufgrund des Ansturms von Reisenden wegen sich ändernder Reisepläne und Flugrouten vorübergehend nicht erreichbar.
Screenshot von der Seite Flightradar24

Flightradar24, die Website zur internationalen Flugverfolgung, war am Samstag vorübergehend nicht erreichbar und zeigte die Fehlermeldung „500 Internal Server Error“ an. Grund war der enorme Ansturm von Anfragen von Reisenden wegen sich ändernder Reisepläne und Flugrouten aufgrund des ausgebrochenen US-Iran-Konflikts.

Flightradar24 veröffentlichte später eine separate Erklärung, in der es hieß, die Besucherzahlen der Website seien "sprunghaft angestiegen", was zu einer Überlastung und den Fehlermeldungen geführt habe.

Erklärung von Flightradar24 nach Ausfall

"Die Besucherzahlen sind in den letzten Stunden sprunghaft angestiegen, was bei einigen Nutzern zu Fehlermeldungen auf Flightradar24 geführt hat. Unsere Server sind erreichbar, und wir erweitern die Kapazität so schnell wie möglich. Sollten Sie eine Fehlermeldung erhalten, versuchen Sie es bitte in einer Minute erneut", heißt es im Wortlaut von Seiten des Unternehmens. 

Und: „Wir sind in Kürze wieder da. Unsere Techniker arbeiten mit Hochdruck daran, das Service so schnell wie möglich wieder zur Verfügung zu stellen.“

Angriff auf den Iran

Israel und die USA haben am Samstag erneut den Iran angegriffen. Es handle sich um einen Präventivschlag, erklärte Israel am Samstag in der Früh. US-Präsident Donald Trump teilte kurz darauf mit, die USA hätten mit einem Kampfeinsatz auf den Iran begonnen. Die Militäraktion habe den Namen "Operation Epic Fury" (Operation gewaltige Wut) erhalten. 

Der Iran antwortete mit Raketenangriffen auf Israel und vier US-Stützpunkte in der Region. 

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