Donald Tusk

© REUTERS/ERIC VIDAL

EU-Gipfel
03/09/2017

Tusk für weitere zweieinhalb Jahre als Ratspräsident gewählt

Nur Polen habe gegen den früheren polnischen Ex-Premier gestimmt.

EU-Ratspräsident Donald Tusk ist gegen den Widerstand Polens für weitere zweieinhalb Jahre als EU-Ratschef wiedergewählt worden. "Habemus #EUCO Presidentum, viel Glück (Wir haben einen EU-Ratspräsidenten)", twitterte Luxemburgs Regierungschef Xavier Bettel am Donnerstag beim EU-Gipfel in Brüssel. Tusk hat sich "dankbar für das Vertrauen und die positive Bewertung" des EU-Gipfels gezeigt. "Ich werde mein Bestes tun, um die EU besser zu machen", versicherte Tusk am Donnerstag auf Twitter.

Nur Polen habe gegen den früheren polnischen Ex-Premier gestimmt, erklärte ein EU-Diplomat. Die aktuelle polnische Premierministerin Beata Szydlo hatte vor Beginn des Gipfels davor gewarnt, eine Entscheidung gegen Polen zu treffen. Wer dies nicht respektiere, gefährde die Stabilität der gesamten Union, meinte sie.

Tusk ist zweiter EU-Ratspräsident

Die Staats- und Regierungschefs bestätigten Tusk am Donnerstag auch als Vorsitzenden der Euro-Gipfel, also wenn die 19 Euro-Länder bei einem Gipfel zusammenkommen, wie der Rat offiziell mitteilte.

Die zweite Amtszeit des Polen Tusk für zweieinhalb Jahre beginnt am 1. Juni 2017 und endet am 30. November 2019. Tusk ist nach dem Belgier Herman Van Rompuy der zweite EU-Ratspräsident seit Schaffung des Postens im Jahr 2009 unter dem Lissabon-Vertrag der EU.

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