Mini Cooper S: Am Ende wird er jetzt resolut

Mini Cooper S: Am Ende wird er jetzt resolut
Der klassische Dreitürer ist in einer coolen Resolute Edition verfügbar.

Bei Mini steht 2023 ein Generationswechsel an. Zuerst kommt dabei die rein elektrische Version, die Verbrenner werden später im Jahr nachgereicht.

Um die "alte" Generation nochmals attraktiver zu machen, hat man spezielle Varianten aufgelegt. Je nachdem, welche Karosserievariante man nimmt, kann man den kleinen Briten als Untold, Untamed oder Resolute bekommen. Für den Dreitürer ist dabei die so genannte "Resolute" Edition zu haben, die wir zum Testen hatten.

178 PS leistet der Cooper S, das ist die bekannte Motorisierung, die fein zum Mini passt. Überhaupt hatten wir es mit einer Kombination zu tun, die Seltenheitswert hat: Benziner mit Turboaufladung und ein 6-Gang-Schaltgetriebe (Anmerkung: Das 6-Gang-Getriebe ist für den Cooper S mittlerweile nicht mehr lieferbar). Das ist schade, denn der Brite macht so viel Spaß zu fahren, das ist auch dem bekannt quirligen Fahrverhalten zu verdanken. 178 PS sind natürlich mehr als ausreichend, aber subjektiv fühlt sich der Mini nicht wirklich nach soviel Schmalz an. Die Kraft wird durchaus harmonisch abgegeben und wenn man es noch flotter haben will, kann man einen Sportmodus aktivieren. Das funktioniert über die Toggle-Schalter (das ist in Zeiten der zunehmenden Touchscreen-Bedienung ein wohltuender Gegensatz) und Mini wird hoffentlich auch bei der neuen Generation daran festhalten.

Mini verzichtet bei dem Auto auf Chromelemente - das wird in Zukunft zu Gunsten von mehr Nachhaltigkeit obligatorisch werden.

Farblich setzt der Resolute auf die Rebel Green Lackierung samt Motorhaubenstreifen mit parallel verlaufenden Linien in hellem und dunklem Goldton. Schaut fesch aus. Markentypische Designmerkmale sind im Farbton Resolute Bronze ausgeführt, dazu gehören die Einfassungen der Scheinwerfer, des Kühlergrills und der Heckleuchten, die Side Scuttles auf den vorderen Seitenwänden, die Griffe von Türen und Heckklappe sowie beim Cooper S zusätzlich die Lufteinlässe in der Frontschürze und der Tankverschluss. Markenlogos und Modellschriftzüge, der innere Rahmen des Kühlergrills, die Endrohrblende der Abgasanlage und die horizontale Kühlergrillstrebe beim Cooper S sind in Piano Black gehalten.

Mini Cooper S: Am Ende wird er jetzt resolut

Was zeichnet den Mini Resolute sonst aus? Innen nimmt man auf Sportsitzen in der Stoff-/Leatherette-Ausführung Platz, die wirken in ihrem Black Pearl / Light Chequered-Farbton schon ziemlich distinguiert. Jedenfalls sitzt man gut und die Sitze bieten vor allem ausreichend Seitenhalt. Außerdem sorgt eine Ambientebleuchtung für Stimmung (wenn man das mag) - entsprechend beleuchtet werden dabei z.B. der Ring um das Zentralinstrument, Türgriffe und Türeinstiegsbereiche. Das Lenkrad ist - Mini-typisch - sehr dick und hat den entsprechenden "Resolute"-Hinweis integriert.

Gut gefallen hat uns das minimalistische Display für den Fahrer, das man vor sich hat, und das alle relevanten Informationen liefert. Sonst sorgt das kreisrunde Display im Zentrum fürs Infotainment. Praktisch für die Bedienung ist der Regler zwischen den Sitzen.

Der Cooper S ist mittlerweile nur mehr in Verbindung mit 7-Gang-Steptronic-Automatikgetriebe lieferbar (6-Gang-Schaltgetriebe gibt's nur für den Cooper) und kostet ab 33.650 Euro. Das Resolute Edition Paket kostet für den Cooper S 3.834 Euro extra.

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