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Kia EV5: Wie gut ist das elektrische Familien-SUV?

Mit dem EV5 bringt Kia ein neues SUV für die elektrische EV-Reihe, das das Zeug zum Familienauto hat.
Kia EV5

Zusammenfassung

  • Der Kia EV5 positioniert sich als mittelgroßes, geräumiges Elektro-SUV mit Familienauto-Potenzial und viel Platz für Passagiere und Gepäck.
  • Mit 160 kW, 81,4-kWh-Akku, bis zu 530 Kilometern WLTP-Reichweite und DC-Laden von 10 auf 80 Prozent in rund 30 Minuten zeigt sich der EV5 als komfortables Reiseauto.
  • Kia kombiniert im EV5 eine gelungene Bedienung mit digitalen und analogen Elementen, umfangreicher Ausstattung und Preisen ab 45.590 Euro bis 54.590 Euro für den GT-Line.

Die EV-Familie im Hause Kia wächst stetig. Mittlerweile ist in praktisch allen Größen etwas Passendes und Elektrisches lieferbar. Sind EV2 und EV3 zu klein, EV9 zu groß und EV4 und EV6 nicht hoch genug, erweist sich der EV5 als interessante Alternative.

Der EV5 präsentiert sich als mittelgroßes, geräumiges SUV mit einer Länge von 4,6 Meter. Der Kia gefällt dabei mit seiner Raumausnutzung – ob vorne, hinten oder im Kofferraum, Platz ist mehr als ausreichend vorhanden und in der zweiten Reihe sitzt man entsprechend bequem.

Kia EV5

In Zahlen heißt das, dass ein Kofferraumvolumen von 566 bis 1.650 Liter zur Verfügung steht und für das Ladekabel ist vorne auch noch ein kleiner Frunk vorhanden. Zweiter Pluspunkt, den sich der EV5 auf die Fahnen schreibt, ist der Komfort. Das haben wir auf einer längeren Ausfahrt nach Salzburg ausprobiert.

Kia EV5

Tatsächlich ist der Kia ein angenehmes Reiseauto, dafür sorgen der leise Antrieb (klar, elektrisch), das gut abgestimmte Fahrwerk und die harmonische Kraftentfaltung. 160 kW leistet der Elektromotor, der die Vorderräder antreibt, und das reicht, um flott Kilometer zu machen, gleichzeitig ist die Kraftentfaltung so, dass man keinen Tritt ins Kreuz bekommt. Der Strom wird dabei in einem 81,4-kWh-Akku gespeichert. Bis zu 530 Kilometer weit kommt der EV5 (laut WLTP), rund 450 Kilometer sind durchaus realistisch. Geladen wird an einem DC-Lader mit bis zu 150 kW, das klingt nicht nach übermäßig viel, aber der Kia kann die Ladeleistung (so der Eindruck beim Laden) gut halten, jedenfalls soll das Laden von 10 auf 80 Prozent in 30 Minuten drinnen sein.

Kia EV5

Bei der Bedienung hat Kia einen angenehmen Mix aus digitalen und analogen Elementen gefunden, das gilt auch für den EV5. Gut gefällt uns in den Kias die Walze für die Lautstärke und auch die Paddels für die Einstellung der Rekuperation machen Sinn. Wer One-Pedal-Mode wünscht, bekommt den ebenfalls im EV5. 

Im von uns gefahrenen GT-Line greift man in ein Dreispeichenlenkrad und beim Thema Sitze wird man so verwöhnt, dass es fast schon zu viel ist. Das Verengen der Sitzwangen, sobald man Tempo 130 erreicht, ist ein netter Zug, die automatisch einsetzende Sitzmassage, wenn man länger unterwegs ist, wird aber vielleicht nicht von jedem gutiert (man kann das aber über einen Menüpunkt deaktivieren).

Wie sieht es mit den Preisen aus? Der EV5 als umfangreich ausgestatteter GT Line kostet 54.590 Euro, das Basismodell (Air) kostet 9.000 Euro weniger. Wer übrigens den EV5 mit Allrad haben will, wird ebenfalls bedient.

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