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Jeep Avenger 4xe: Abenteuer in kleinen Dosen

Der Avenger fährt als 4xe mit angesagter Motorisierung samt Allrad und ein wenig Outdoor-Schick wäre auch noch drin.
Jeep Avenger

Zusammenfassung

  • Der Jeep Avenger 4xe kombiniert einen Dreizylinder-Benziner mit zwei Elektromotoren und bietet Allradantrieb sowie 21 cm Bodenfreiheit für leichtes Gelände.
  • Die The North Face Edition bringt robuste, waschbare Materialien, spezielle Designelemente und ist auf 4.806 Exemplare limitiert.
  • Der Avenger 4xe startet ab 33.900 Euro, die exklusive The North Face Edition kostet 40.200 Euro.

Sukzessive hat Jeep die Antriebspalette für den kompakten Avenger, der bei uns anfangs als rein elektrische Version geplant war (und den Titel Car of the Year 2023 gewinnen konnte), erweitert. Hinzugekommen ist mittlerweile unter anderem der derzeit angesagte Hybrid und diesen kann man auch in Verbindung mit Allradantrieb bekommen – also die Antriebsart, die für einen Jeep angesagt scheint. 4xe nennt Jeep diese Kombination.

Im Fall des Avenger werden ein Dreizylinder-Benziner und zwei Elektromotoren zusammengespannt. Einer der beiden E-Motoren sitzt an der Hinterachse und sorgt dafür, dass bei Bedarf auch Kraft hinten zur Verfügung steht. Bei niedrigen Geschwindigkeiten kann eine Kraftaufteilung von 50:50 zwischen vorne und hinten erfolgen – das hängt auch davon ab, welchen Fahrmodus man für den gerade befahrenen Untergrund auswählt. Wenn man etwas schneller fährt (bis 90 km/h) schaltet sich der hintere Motor nur mehr bei Bedarf zu und wenn man über 90 km/h fährt, ist der Avenger nur mehr mit Frontantrieb unterwegs.

Wie bei elektrischen Allradsystemen üblich, ist die Kraft hinten blitzschnell verfügbar, so es wirklich ins Gelände geht. Leichtes Gelände bewältigt der Avenger jedenfalls allemal und für gute Traktion auch auf losem Untergrund ist so gesorgt. Außerdem kann der Avenger als 4xe mit 21 cm Bodenfreiheit aufwarten und das ist etwas mehr als beim normalen Avenger. Und die Wattiefe beträgt 400 mm.

Jeep Avenger

Jedenfalls ist der Avenger 4xe ein braver, unaufgeregter Begleiter und passt mit seinen kompakten Abmessungen und seiner Übersichtlichkeit gut in die City, was – Allradantrieb hin oder her – das angesagtere Revier für den kleinen Jeep sein wird. 145 PS beträgt die Systemleistung aus Benziner und E-Motoren und das reicht für den Jeep allemal. Wenn man die volle Leistung abruft, merkt man, dass hier ein Dreizylinder arbeitet, unangenehm wird der Geräuschpegel aber nicht. Die Schaltarbeit übernimmt ein 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, das fein ins Gesamtbild passt.

The North Face Edition

Innen wird leider relativ viel Hartplastik verbaut. Jeep behübscht das Ganze aber mit Zierelementen und bunten Einlagen – vor allem, wenn man den Avenger als sogenannte The North Face Edition vor sich hat. Die Kooperation mit der Bekleidungsmarke bringt unter anderem topografischen Linien fürs Armaturenbrett und robuste Materialien samt goldgelben Farben z. B. für die Sitzwangen. Und die Sitze sollen nicht nur schick, sondern auch langlebig und waschbar sein. Außen wird die Sonderedition durch eine entsprechende Signatur auf der Motorhaube kenntlich gemacht. Die Stückzahl des The North Face Edition ist übrigens auf 4.806 Einheiten limitiert. Warum 4.806? Weil das die Höhe des Mont Blanc, dem höchsten Berg in Europa, ist.

Jeep Avenger

Mit 40.200 Euro ist der Avenger als 4xe The North Face Edition eine der teureren Möglichkeiten, Avenger zu fahren. Den Avenger als 4xe gibt es aber auch schon ab 33.900 Euro.

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