Von Epiq bis Peaq: Das plant Skoda für 2026

Skoda feiert den Octavia für 30 Jahre und Platz eins in der heimischen Zulassungsstatistik und bereitet den Marktstart neuer Elektroautos vor.
Skoda

Zusammenfassung

Skoda feiert 30 Jahre Octavia und blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück.

Octavia ist und bleibt das "Herz der Marke".

In diesem Jahr wird das Angebot an Elektroautos um zwei neue Modelle erweitert.

Welches Auto das Herz der Marke ist, steht für Markus Stifter, den Markenleiter von Skoda in Österreich, außer Frage: Das ist klar der Octavia. Dass der Skoda Octavia im vergangenen Jahr wieder einmal die Nummer eins bei den Neuzulassungen im Lande war, macht ihn für die Skoda-Leute wohl noch einmal sympathischer.

Außerdem feiert man 2026 ein Jubiläum. Vor 30 Jahren kam die erste Generation des Octavia bei uns auf den Markt. Dass der Tscheche ein Liebling der Österreicher ist, ist nichts Neues. 2018, 2019, 2022, 2023 und 2025 war der Octavia ebenfalls die Nummer eins (nachdem 2024 wieder einmal der VW Golf den Platz an der Sonne inne hatte). Mittlerweile haben auch die Flottenkunden Gefallen an dem Skoda gefunden, nachdem anfangs nur Privatkäufer Interesse hatten und man wählt in Österreich zu 95 Prozent den Kombi und motorisch den 150-PS-TDI mit DSG. Das wird sich aber heuer wohl ändern, schätzt man bei Skoda. Markus Stifter erwartet, dass 2026 der mHEV (also der Benziner-Hybrid) am gefragtesten sein wird.

Wie sieht die Zukunft des Octavia aus? Man geht bei Skoda-Österreich davon aus, dass es einen klassischen Nachfolger (das wäre dann Generation Nummer fünf) geben wird und dass dieser dann motorisch breiter aufgestellt sein wird - also mit Verbrenner, Hybriden und Plug-in-Hybriden und so "den Bedürfnissen der Kunden entspricht", so Stifter. Ein rein elektrischer Octavia ist in absehbarer Zukunft wohl noch kein Thema. 

Elektro wird bei Skoda aber natürlich ein zunehmend wichtiges Thema. So wird man heuer gleich zwei neue Elektrofahrzeuge auf den Markt bringen - eines am unteren und eines am oberen Ende des Portfolios.

Elektrisches Einsteigermodell wird der Epiq, der technisch mit dem ebenfalls heuer startenden VW ID.Cross verwandt ist. 4,17 Meter lang ist der Epiq und bietet dabei mehr Laderaum als beispielsweise der Kamiq. Zwei Batteriegrößen werden verfügbar sein, mit 37 und 52 kWh und damit werden drei unterschiedliche Versionen ausgerüstet. Die Reichweite soll dann zwischen 310 und 430 km betragen.

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Bestellstart für den Epiq ist im Juni, die Preise stehen noch nicht fest, sollen aber bei etwa 25.000 Euro beginnen. Marktstart ist dann im Oktober.

Auf der anderen Seite des Spektrums wird heuer der Peaq kommen. Auch der fährt elektrisch und soll gewissermaßen die E-Version des Kodiaq sein.

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Hier sind die Daten noch nicht bis ins letzte Detail kommuniziert - nur soviel: Der Peaq wird etwa 4,9 Meter lang werden und dank der Größe wird es (optional) auch eine dritte Sitzreihe geben. Außerdem soll der Peaq ein Skoda-exklusiv-Modell werden. Bestellstart ist hier im Sommer und Markteinführung ist gegen Ende des Jahres.

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