Weniger Neuzulassungen: Automarkt mit Startschwierigkeiten

Die Zahl der Neuzulassungen in der Europäischen Union ging um im Vergleich zum Vorjahr zurück. Beliebtester Antrieb: der Hybrid.
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Zusammenfassung

  • Der europäische Automarkt verzeichnete zu Jahresbeginn 2026 einen Rückgang der Neuzulassungen um 3,9 Prozent.
  • Der Anteil von Elektroautos stieg auf 19,3 Prozent, wobei die Entwicklung in den EU-Ländern unterschiedlich verläuft.
  • Volkswagen bleibt trotz Absatzrückgang Marktführer, während Tesla von BYD und SAIC überholt wurde.

Der europäische Automarkt ist mit einem Dämpfer in das Jahr 2026 gestartet. Die Zahl der Neuzulassungen in der Europäischen Union ging um 3,9 Prozent verglichen mit dem Vorjahr zurück, wie aus Daten des Branchenverbandes ACEA vom Dienstag hervorgeht. 

Die beliebteste Antriebsform in der EU bleiben Hybridfahrzeuge mit 38,6 Prozent Marktanteil, gefolgt von Benzinautos mit 22 Prozent.

E-Autos stärker nachgefragt

Stärker gefragt als vor Jahresfrist waren Elektroautos, die ihren Marktanteil auf 19,3 Prozent steigerten, nach lediglich 14,9 Prozent vor Jahresfrist. Allerdings verläuft die Transformation in den einzelnen EU-Ländern sehr unterschiedlich. 

Während in Dänemark etwa inzwischen fünf von sechs verkauften Neuwagen nur über einen Elektroantrieb verfügen, sind es in osteuropäischen Ländern wie Tschechien, Bulgarien oder Kroatien gerade einmal fünf Prozent.

Bei den Autoherstellern verteidigte der Volkswagen-Konzern trotz eines Absatzrückgangs um 3,7 Prozent seine führende Position und kam auf einen Anteil von 27,5 Prozent. 

Die Opel-Mutter Stellantis machte wieder Boden gut und stand mit 18,2 Prozent Marktanteil an zweiter Position. Tesla wurde von den chinesischen Herstellern BYD und SAIC überrundet und reihte sich mit nur noch 0,9 Prozent Marktanteil noch hinter Mazda und Suzuki ein.

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