Kia Seltos: Einer von Kias Bestsellern findet den Weg zu uns
Zusammenfassung
- Kia baut seine Offensive im wichtigen C-SUV-Segment aus und bringt den weltweit erfolgreichen Seltos nun auch nach Europa.
- Der Seltos richtet sich vor allem an Käufer, die vorerst bei klassischen Antrieben bleiben wollen, und startet mit Benziner, der Hybrid folgt später.
- Zwischen Stonic und Sportage positioniert, kombiniert der Seltos ordentlich Platz, modernes Cockpit und einen Einstiegspreis ab 32.590 Euro.
Das C-Segment ist derzeit das, wo es gilt, Flagge zu zeigen, wenn man Stückzahlen machen will. Kia spricht von einer wahren Offensive, um hier noch präsenter zu sein und wirklich für jeden Geschmack das passende SUV zu haben.
Das führt nun dazu, dass man ein Auto nach Europa bringt, das in erster Generation bereits in Korea, den USA oder Indien auf dem Markt war. Und das höchst erfolgreich. Weltweit betrachtet ist der Seltos das zweitmeistverkaufte Modell von Kia (hinter dem Sportage). Jetzt bringt Kia die zweite Generation des Seltos und nun soll das SUV auch in Europa Käufer finden. Käufer, für die die Elektromobilität (noch) nicht passend ist und die weiterhin klassische Antriebe bevorzugen.
So wird es den Seltos mit einem 1,6-l-T-GDI (ohne Hybrid) und einem 1,6-l-HEV (mit Hybrid) geben. Dazu kann man – abhängig von der Motorisierung – Handschalter, 6- oder 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe und Front- oder Allradantrieb haben. Der Benziner leistet 180 PS, der Hybrid 154 PS mit Frontantrieb und 178 PS in Verbindung mit Allrad. Stichwort Allrad. Hier setzt der Hybrid-Seltos auf ein e-AWD-System – dabei werden die Hinterräder bei Bedarf von einem Elektromotor angetrieben.
Von der Größe her ordnet sich der Seltos zwischen Stonic und Sportage ein und ist dabei dem Sportage mit einer Länge von 4,43 Meter freilich näher. Kia hat hier einen guten Kompromiss aus noch kompakten Außenabmessungen und Platz innen gefunden. Die Platzverhältnisse im Seltos sind vorne und hinten fein und auch der Kofferraum bietet mit 536 bis maximal 1.511 ordentlich Platz. Stolz ist Kia auf die Steckdose im Kofferraum (für den HEV), um externe Gerätschaften anzuschließen. Und für das Platzangebot hinten erweist es sich als günstig, dass sich die Lehne verstellen lässt. Auch der Fahrer kann entspannen, zumal der Sitz eine Relaxation-Funktion mit 24 Grad Neigungswinkel hat.
Das Cockpit-Schema entspricht im Wesentlichen dem EV3 und das ist kein Fehler. Heißt, man hat drei Bildschirme vor sich, wobei der mittlere ein kleiner für die Klimafunktionen ist. Kia lässt auch Funktionen, die man öfter nutzt, analog bedienen und das gefällt. Für freundliches Ambiente im Interieur sorgt auch ein Stoffüberzug am Armaturenbrett.
Der Seltos erweist sich in Fahrt als solider und unkomplizierter Begleiter. Die Lenkung ist exakt genug und auch der Fahrkomfort gibt keinen Anlass zur Klage. Den Motor für den Einsteiger-Seltos, ein 180-PS-Benziner, kennt man aus dem K4 – er macht aus dem Seltos keinen Sportwagen, liefert aber Fahrleistungen, die auch gut zu einem C-SUV passen.
Wie sehen die Preise aus? Die beginnen bei 32.590 Euro (Aktionspreis 30.390 Euro) für den 1,6 T-GDI mit Frontantrieb und Schaltgetriebe, das Topmodell mit Allrad, 7-Gang-DSG und GT-Line-Ausstattung steht mit 46.390 Euro in der Liste. Die Hybrid-Varianten werden dann im Herbst nachgereicht.
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