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Skoda präsentiert den Epiq: Ruhiges Design für ein leises Auto

Skoda bringt mit dem Epiq ein kompaktes Elektroauto. Wir haben uns den Epiq gemeinsam mit dem österreichischen Designer angesehen.
Skoda Epiq

Zusammenfassung

  • Skoda stellt mit dem Epiq ein neues kompaktes Elektroauto auf MEB+-Plattform vor, das sich durch modernes Design und smarte Details auszeichnet.
  • Der Epiq bietet drei Varianten mit unterschiedlichen Motorisierungen und Batterien, Reichweiten von 315 bis 430 km und ein großzügiges Platzangebot.
  • Marktstart in Österreich ist im Herbst, der Einstiegspreis wird voraussichtlich zwischen 25.000 und 27.000 Euro liegen.

Die neue kompakte Elektroauto-Familie, bzw. Urban-Car-Familie, wie man sie intern nennt, im VW-Konzern wächst. Nach dem ID.Polo und ID.Cross von VW und dem Raval von Cupra folgt nun das entsprechende Auto von Skoda, der Epiq. Technisch basieren alle auf derselben Plattform von VW, der MEB+.

Der Epiq kommt auf eine Länge von 4,17 m und ist dabei 1,58 m hoch. Das Design folgt dabei der neuen Linie von Skoda, genannt Modern Solid. Für ein markantes Gesicht sorgt unter anderem die schwarze Blende an der Front - in Mlada Boleslav spricht man diesbezüglich vom Tech-Face. Der Österreicher Karl Neuhold, der bei Skoda für das Exterieur-Design zuständig ist, nimmt uns mit auf einen Rundgang um den neuen Epiq. „Für die Gestaltung der Front haben wir uns ein Smartphone mit seinen glänzenden, schwarzen Flächen als Inspiration hergenommen“, erklärt Neuhold. Nach effektheischenden Designelementen wird man beim Epiq aber vergeblich suchen. „Es ist ein Elektroauto und Elektroautos sind leise. Darum haben wir dem Auto auch ein leises Design gegeben“, sagt uns Neuhold.

Die markanten Luftöffnungen unten an der Front sind mit Klappen ausgerüstet, um Luft einzulassen, wenn man sie braucht. Und man wollte dem Auto so auch  einen leichten SUV-Charakter geben, erklärt Neuhold. Das unterstreicht auch die Heckschürze. Dass hier nicht alles lackiert wurde, soll bei kleinen Pemperern oder auch beim Einladen für mehr Nehmerqualitäten sorgen. Was beim Epiq noch auffällt, ist der Skoda-Schriftzug an der C-Säule. Damit soll der Epiq stolz seine Herkunft zur Schau tragen, so Neuhold.

Skoda Epiq

Der aufgeräumte Eindruck setzt sich im Inneren des Epiq fort. Für den Fahrer gibt es ein kompaktes Display, zentral gibt„s einen 13-Zoll großen Touchscreen, der in allen Varianten serienmäßig dabei sein wird. Darunter hat man analoge Schalter verbaut, die Touchslider für Lautstärke hat auch der Epiq. Die Lautstärke lässt sich aber im Skoda auch über eine Walze im Lenkrad regeln. Für angenehme Atmosphäre sorgt die Ambientebeleuchtung und die verwendeten Materialien greifen sich gut an.

Das Platzangebot ist sehr gut, das Kofferraumvolumen mit 475 bis 1344 Liter ist für ein Auto dieser Größe sehr beachtlich. Und nach Skoda-Manier hat man smarte Detaillösungen, wie z.B. für die ordentliche Aufbewahrung des Ladekabels. Das passt aber auch in den kleinen Frunk vorne.

Skoda Epiq

Skoda Epiq

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Skoda Epiq

Skoda Epiq

Skoda Epiq

Skoda Epiq

Drei Varianten

Skoda bietet den Epiq in drei Varianten an, als 35, 40 und 55. Im Basis-Epiq setzt man auf eine LFP-Batterie mit 37 kWh (netto) in Verbindung mit 85-kW-Motor. Der Motor im Epiq 40 leistet 99 kW und bekommt ebenfalls den 37-kWh-Akku. Im Topmodell Epiq 55 leistet der E-Antrieb 155 kW und der Strom wird in einem 51,7-kWh-Akku (NMC) gespeichert. Positiv auf Fahrleistungen und Verbrauch soll sich das für ein E-Auto überschaubare Gewicht von unter 1,6 Tonnen auswirken. Die Versionen mit dem kleinen Akku schaffen eine Reichweite von 315 km, mit großen Akku sind es 430 km.

In Österreich startet der Epiq im Herbst. Einen Preis gibt es noch nicht, aber bei Skoda nimmt man gerne für die Elektroautos ein Verbrenner-Modell als Pendant, auch was den Preis betrifft. Für den Epiq wäre dies der Kamiq. Man kann sich somit wohl auf einen (Einstiegs-)Preis von 25.000 bis 27.000 Euro einstellen.

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