Kia EV2: Kias kompaktes Elektroauto kommt aus der Nachbarschaft
Zusammenfassung
Kia präsentiert auf dem Autosalon in Brüssel den kompakten EV2, der in der Slowakei gebaut wird.
Wahlweise wird es zwei Akkugrößen geben.
Markstart ist im März.
Kia nutzt gleich den ersten Autosalon des Jahres in Brüssel, um sein neuestes Modell vorzustellen. Der EV2 ist dabei das kleinste Elektroauto im Sortiment von Kia und soll mit seinen vier Metern Länge ein B-SUV sein.
Trotz der kompakten Außenabmessungen erweist sich der EV2 innen als durchaus geräumig, die hinten Sitzenden profitieren zum Beispiel von einer verschiebbaren Rücksitzbank (samt klappbarer Lehne). Wahlweise wird Kia den EV2 übrigens als Vier- oder Fünfsitzer anbieten. Der Kofferraum bietet ein Laderaumvolumen von 403 Litern, zudem hat man vorne noch einen kleinen Frunk.
Das Interieur wirkt freundlich und hochwertig, die Aufteilung der Bildschirme kennt man von anderen Kia-Modellen, also ein 12,3-Zoll-Schirm für den Fahrer, ein 12,3-Zoll großer zentraler Touchscreen und dazwischen ein kleiner Schirm für die Klimasteuerung.
Technisch setzt man auf eine 400-Volt-Architektur. Der Strom wird entweder in einem 42,2-kWh- oder in einem 61-kWh-Akku gespeichert - damit gibt es Reichweiten von 317 bzw. 448 Kilometern. Nachladen funktioniert an einem DC-Lader innerhalb von rund 30 Minuten. Zudem beherrscht der Kia auch die Vehicle-to-Load- und die Vehicle-to-Grid-Technologie.
Der Standard-Akku wird dabei mit einem 108-kW-Motor kombiniert, der Long-Range-Akku mit einem 100-kW-Antrieb.
„Jedes Element des EV2 wurde unter Berücksichtigung des europäischen Lebensstils entwickelt“, so Sjoerd Knipping, COO von Kia Europe. „Dank seiner kompakten Größe, seinem großzügigen Innenraum und seiner fortschrittlichen Technologie lässt er sich leicht in den Alltag nutzen. Durch die Integration von Ausstattungsmerkmalen der Oberklasse in ein Einstiegsmodell für Elektroautos erweitert der EV2 die Attraktivität des elektrischen Fahrens.“
Produziert wird der neue Kia EV2 in der Fabrik in Zilina/Slowakei. Das Standard-Modell mit dem kleineren Akku soll ab Februar vom Band laufen und ab März bei uns zu haben sein. Das Modell mit dem großen Akku und die GT-Version folgen dann im Juni. Einen Preis gibt es aktuell noch nicht, man peilt aber einen Einstiegspreis von rund 25.000 Euro an.
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