Luxus-SUV unter Strom: DS präsentiert den neuen No. 7

Die nächste Generation des französischen Nobel-SUV kommt im Oktober und fährt elektrisch oder mit Benzin-Hybrid-Antrieb.
DS No.7

Zusammenfassung

  • Der neue DS No.7 ist das Nachfolgemodell des DS7, größer und mit verbessertem Innenraumkomfort, Marktstart im Oktober.
  • Das SUV bietet elektrische und Hybridantriebe mit bis zu 740 km Reichweite und Verbrauch zwischen 16 und 16,9 kWh/100 km.
  • Der No.7 wird zu 89 Prozent in Europa produziert, Preise sind noch nicht bekannt.

Es ist das erste Mal, dass DS ein Nachfolgemodell für ein bestehendes Familienmitglied bringt. Und es ist ein durchaus wichtiges. Rund die Hälfte aller DS-Verkäufe entfielen im vergangenen Jahr auf den DS7. Und der Nachfolger nennt sich - wenig überraschend - No.7. Man folgt also der neuen Namensgebung mit der Nummerierung, die mit dem DS No.8 eingeläutet wurde.

Der neue No.7 positioniert sich dort, wo auch der DS7 zu finden war, an der Grenze zwischen C- und D-SUV. Im Vergleich zum Vorgänger ist der No.7 um 7 Zentimeter länger geworden (jetzt 4,66 m lang), gewachsen ist auch der Radstand (um 5 Zentimeter). Das macht sich auch im Innenraum positiv bemerkbar. Im Fond sitzt man überaus bequem und die DS-Entwickler haben offenbar auch auf die Wünsche der Kunden gehört und für mehr Licht gesorgt. Die hinteren Fenster sind nun um 30 Prozent größer, auch das Panoramaglasdach ist gewachsen.

Die Frontgestaltung erinnert deutlich an den No.8 - mit den Lichtelementen, die gewissermaßen einen Kühlergrill darstellen sollen.

Sonst gibt sich das französische SUV innen so nobel, wie man es von den Autos dieser Marke kennt. Die Materialauswahl ist fein, die Verarbeitung ist gut und man fühlt sich gut aufgehoben. Die Lenkräder werden bei DS allesamt per Hand genäht und die Designer sprechen gerne von einem "visuellen Komfort", wenn es um das Interieur geht, und hier soll auch die simple Linienführung einen Teil dazu beitragen. Sonst wird man von Nappa-Leder oder Alcantara und schön gemachtem Holzdekor bzw. mit Metalleinlagen, die ein von Laser graviertes Muster ziert, verwöhnt.

DS No.7

Was man vom DS No.8 schon kennt, ist das eigenwillige Lenkrad, das mit seinem Vierspeichen-Lenkrad eher wie das Steuerrad eines Schiffs aussieht.

Als besonderes Komfortmerkmal sieht man bei DS die Active Scan Suspension, die die Fahrbahn vor einem mittels Kamera scannt und das Fahrwerk entsprechend einstellt.

Elektrisch und Hybrid

Stichwort fahren. Der DS No.7 fährt elektrisch, aber nicht ausschließlich. Das Basismodell kommt mit 74 kWh Akku, Frontantrieb und 230 PS Elektromotor. Der größere Akku hat eine Kapazität von 97 kWh und ist für den DS No.7 mit 245 PS und Frontantrieb und den No.7 mit 350 PS in Verbindung mit Allradantrieb vorgesehen. Mit Frontantrieb und großem Akku erreicht der DS eine Reichweite von bis zu 740 km. Das ist schon eine Ansage. An einem DC-Lader kann innerhalb von 10 Minuten Strom für weitere 200 km nachgeladen werden. Die Entwickler haben auch als Ziel ausgegeben, die effizienteste Marke im Stellantis-Konzern zu werden. Die Verbräuche für den No.7 bewegen sich zwischen 16 und 16,9 kWh/100 km.

Es wird aber nicht bei den elektrischen Antrieben allein bleiben, auch bei DS heißt es Multi-Energy. Zum Verkaufsstart wird der No.7 mit dem aus dem Stellantis-Konzern bekannten Hybrid mit 145 PS geben. Später folgt zusätzlich eine weitere, ganz neue Hybridmotorisierung. Von einer Diesel-Motorisierung ist keine Rede mehr.

DS No 7

Bei DS verweist man auch darauf, dass der neue No.7 zu 89 Prozent europäisch ist. Long Range Batterie und Elektromotoren werden in Frankreich produziert. Marktstart ist im Oktober, Preise hat man noch nicht genannt.

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