Ein Sommer voller Geschichten: Die besten Bücher für den Urlaub
Endlich Zeit für große Geschichten: Diese Bücher sorgen für Fernweh, Herzklopfen, Spannung und schlaflose Nächte – auf der Couch, am Balkon oder am Strand.
Die besten aktuellen Bücher in den Kategorien Thriller, Sachbuch, Drama/Literatur, Geschichte, Fantasy/Alternative Welten, Krimi und Romance.
Drama/Literatur
Caro Claire Burke: „Yesteryear“
Tradwives sind Trend, Natalie Heller Mills ist ein perfektes Exemplar dieser schrägen Gattung – bis das Leben, das sie ihren Followern so erfolgreich vorgespielt hat, plötzlich ernst wird. Super-Bestseller und Kritikerliebling! (Heyne, 464 S.)
Lilli Tollkien: „Mit beiden Händen den Himmel stützen“
Bejubelter Debütroman um ein Mädchen, das in einer politischen Berliner Kommune aufwächst. Sie darf tun, was sie will, aber wünscht sich Geborgenheit. Und Grenzen. Die auch von anderen nicht übertreten wer- den. (Aufbau, 255 S)
Stewart O’Nan: „Abendlied“
Kann ein Buch über vier Frauen zwischen 60 und 90, die einen Club für Senioren führen, ein fesselndes Sommerbuch sein? Ja, wenn’s von O’Nan ist. Feinsinnig, humorvoll, unglaublich gut beobachtet, elegant beschrieben. (Rowohlt, 352 S.)
Geschichte
Sabine Ebert: „Der Silberbaum“
Deutsches Hochmittelalter, der Meißner Markgraf Heinrich, der spätere „Erlauchte“, ist noch jung: Gefahren, glänzende Turniere, Verluste – und Kaiser Friedrich wird von der Kirche geächtet. Akribisch recherchiert, fesselnd erzählt.(Knaur, 464 S.)
Santiago Posteguillo: „Rom gegen Gallien“
Als 100.000 Helvetier von der Schweiz nach Gallien drängen, erkennt der
42-jährige Julius Caesar, frisch zum Prokonsul ernannt, seine Chance: Er beginnt einen Eroberungsfeldzug, der seine Karriere bestimmen soll. (dtv, 912 S.)
Alena Schröder: „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“
Zwei Frauenfreundschaften, zwei Zeitebenen: 1945, auf der Flucht vor russischen Soldaten, die 14-jährige Marlen und Retterin Wilma. 2023 in Berlin, Hanna und Rubi. Wie sind sie verbunden? (dtv, 352 S.)
Krimi
Beate Maly: „Raub in der Wiener Werkstätte“
Wien, 1907: Oberkommissar Max von Krause ist einem Juwelendieb auf der Spur. Und deckt mit seiner alten Bekannten Lili Feigl ein Netz aus Lügen, Erpressung und gesellschaftlichen Zwängen auf.(Emons, 256 S.)
M. W. Craven: „Die Witwe“
DS Washington Poe und Tilly Bradshaw ermitteln in der, wie es heißt, besten britischen Krimi-Reihe, die es gibt. Ein Mord in einem Bordell, ein toter, gefolterter Kunde – eine gestohlene Ratten-Keramikfigur. Gutes Rezept! (Droemer, 512 S.)
Theresa & Joseph Prammer: „Das Hotel am Rande des Zusammenbruchs“
Hier wird der morbide Reiz von „lost Places“ beschworen. Ein altes Hotel an der Rax, eine schrullige Belegschaft, ein cholerischer Besitzer – und ein Verbrechen! (Haymon, 250 S.)
Romance
Lucy Astner: „Kein Sommer ohne August“
Bittersüße Story über eine vergessene Jugendfreundschaft – zwölf Sommer, gemeinsame Erlebnisse, die Liebe zu Büchern – die nach einem tragischen Verlust wieder wichtig wird. Kann sie gedeihen? (Lübbe, 416 S.)
Matt Haig: „Mitternachtsreise“
Am Ende seines Lebens wartet auf Wilbour nicht der Tod, sondern ein Zug. Und Agnes, seine alte Buchhändlerin. Sie nimmt ihn mit auf eine Reise durch seine Höhen und Tiefen – bis zu seiner großen Liebe Maggie. (Droemer, 336 S.)
Julie Caplin: „Ein Wiedersehen im Sommer“
Wenn schon Sommer-Romantik, dann richtig. Und die ist nirgendwo romantischer als in einem idyllischen Dorf in England. Genauer: in Wilsgrave, wo Tierarzthelferin Bets dem Hallodri Jack doch irgendwie nachtrauert. (Rowohlt, 416 S.)
Sachbuch
Lyse Doucet: „Hotel Kabul“
BBC-Korrespondentin Lyse Doucet checkt seit Jahrzehnten im legendären „Interconti“ von Kabul ein. In dem preisgekrönten Buch erzählt sie die Geschichte Afgha- nistans anhand der persönlichen Schicksale von Gästen und Angestellten. (Goldmann, 480 S.)
Maggie Haberman, Jonathan Swan: „Regime Change“
Ms. Haberman (NY Times) und der wunderbare Mr. Swan (wir erinnern uns an sein großartiges TV-Interview mit Donald Trump!) bieten einen Blick hinter die Kulissen des Weißen Hauses. Inklusive unveröffentlichter Zitate und Anekdoten. (Simon & Schuster, 496 S.)
Stephen Fry: „Odyssee“
Der britische Autor, Schauspieler, Regisseur und Exzentriker ist den Irrfahrten des Helden auf der Spur. Mit sehr viel Fachwissen. Christopher Nolan hätte sich vor der Verfilmung der Odyssee mit ihm unterhalten sollen. (Aufbau, 352 S.)
Fantasy/Alternative Welten
Tad Williams: „Die Kinder des Seefahrers“
Fantasy-Legende Williams beendet hier den Epos um Simon, der als Küchenjunge begann und als Großkönig endet. Auch wer im Reich „Osten Ard“ nicht zuhause ist, wird von diesem Buch gefesselt sein.
(Klett-Cotta, 688 S.)
Solvej Balle: „Über die Berechnung des Rauminhalts IV“
„Täglich grüßt das Murmeltier“ auf Ernst. Tara Selter erlebt denselben Tag immer wieder. Und lernt im vierten Band immer mehr Menschen kennen, denen es genauso geht. (Matthes & Seitz, 192 S.)
Anthony Ryan: „Flut aus schwarzem Stahl“
Als eine Flotte die Küsten Ascarlias bedroht, beginnt ein Konflikt, der weit größer ist als erwartet. Auftakt zu einer ernsthaft dunklen und ernsthaft gewalttätigen Fantasy-Saga. Nichts für schwache Nerven. (Klett-Cotta, 640 S.)
Thriller
Marc Elsberg: „Eden“
Im Hafen von Triest treiben tote Fische, in der Karibik attackiert ein Riesenkalmar einen Hai. Überall seltsame Phänomene. Ein IT-Experte und eine Influencerin machen auf eine nahende Katastrophe aufmerksam – und sich selbst zur Zielscheibe unterschiedlicher Gruppierungen. Intelligenter Umwelt-Thriller. (Blanvalet, 768 S.)
Marceau Miller: „Das letzte Buch von Marceau Miller“
Ein Autor liegt tot am Fuß einer Felswand, seine Witwe glaubt nicht an einen Unfall. Liegt die Antwort in seinem letzten Manuskript? Raffinierter Plot über Geheimnisse, Identität und die Macht von Geschichten. (Insel, 349 S.)
Ursula Poznanski: „Das Signal“
Eine Frau wird nach einem Unfall zur Gefangenen im eigenen Haus. Ihr Mann kümmert sich liebevoll um sie. Oder? Als sie beginnt, ihn per GPS zu tracken, wächst ihr Misstrauen immer mehr. Bester Suspense in Hitchcock-Manier. (Knaur, 400 S.)
Viel Spaß beim Schmökern!
Und welche aktuellen Buch-Tipps haben Sie?
Kommentare