Leben
12/12/2018

Wartende Hunde: Weimaraner verzieren U-Bahn-Station in New York

Die Kunstinstallationen von William Wegman peppen das ansonsten triste U-Bahnsystem des Big Apple auf.

Sie wirken in Gedanken versunken und fast so, als würden sie selbst auf die nächste U-Bahn warten - aber die Mosaike am neu renovierten Bahnhof 23rd Street in New York zeigen keine Pendler, sondern Hunde des Künstlers William Wegman.

Die Weimaraner vor buntem Untergrund, die Wegman teils in Jacke, Hemd oder mit Regenmütze zeigt, bringen Farbe in das sonst eher triste U-Bahnsystem der Metropole.

Hunde im Porträt

"Ich wollte Porträts einzelner Charaktere schaffen, Menschen die man neben sich auf dem Bahnsteig sehen könnte. Dafür habe ich die Hunde in mehr oder weniger gewöhnliche Anziehsachen gekleidet, nichts allzu Modisches", erklärte Wegman zum Projekt.

Ein Mosaik-Macher aus München verwandelte die Fotos seiner Hunde Flo und Topper in die Mosaike. Wegman wohnt nicht weit vom Bahnhof entfernt. Weimaraner sind vergleichsweise groß und haben meist graues Fell.

Tierisches Motiv

Der aus Massachusetts stammende Künstler fotografiert seine Hunde seit den 70er-Jahren. Seinen ersten Weimaraner taufte er Man Ray nach dem US-Künstler, der vor allem die Dada-Bewegung und den Surrealismus beeinflusste. Auch sein zweiter Hund Fay Ray und dessen Welpen porträtierte Wegman. Mit ihrem ernsthaften, gleichmütigen Gesichtsausdruck wirken die Hunde in Kleidung, mit Perücken oder neben Alltagsgegenständen menschlich und zugleich oft komisch.

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