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Weitwandern boomt: Das steckt hinter dem Hype

Was tun im nächsten Urlaub? Faul am Pool oder am Strand liegen oder sich auf den Weg machen? Wie wäre es mit Weitwandern, denn so sieht man Land und Leute aus einer anderen Perspektive.

Der spanische Jakobsweg ist zu Spitzenzeiten so belebt wie eine Fußgängerzone – mit Staugefahr.

Auch ins heimische Mariazell pilgern immer mehr Österreicher. Im Umkehrschluss bedeutet das: Ein Teil der Urlauber faulenzt im Urlaub nicht auf der Strand- oder Poolliege, sondern macht sich zu tage- oder wochenlangen Fußmärschen auf.

Auch Freizeit- und Tourismusforscher Peter Zellmann bestätigt: Weitwandern boomt. "Bei Menschen, die ihre eigenen Grenzen hinausschieben wollen, nach dem Motto höher, schneller, weiter, liegt es im Trend. Outdoor-Aktivitäten wie das Erwandern von Trails nehmen zu." Trotz des wachsenden Interesses ist die Zahl der Weitwanderer noch überschaubar: Rund drei Prozent der Bevölkerung brechen zu solchen Touren auf. Oft kombinierten sie diese mit einem klassischen Urlaub davor oder danach.

Für alle, die sich inspirieren lassen wollen, hat die freizeit drei Routen ausgewählt (den Alpe-Adria-Trail, eine Route durch Nordjütland und den Sentiero Azzurro)  – und eine ehemalige Managerin, die heute die Welt zu Fuß erkundet und darüber Bestseller schreibt, gefragt, was die Faszination Wandern ausmacht.

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