The petrified forest of Lesbos. The island of Lesbos Greece. Mediterranean Sea culture
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Nicht nur Strand: 5 Gründe für eine Reise nach Lesbos

Die griechische Insel Lesbos hat mehr als schöne Strände. Hier sind fünf Gründe abseits des Badeurlaubs.

Die drittgrößte Insel Griechenlands in der nördlichen Ägäis ist so vielfältig wie das griechische Essen. Nur am Strand zu liegen, wäre Zeitverschwendung. Seinen Namen verdankt Lesbos einem Krieger, der die Insel eingenommen hat. Der Ausdruck „lesbisch“ für homosexuelle Liebe geht auf Sappho zurück – der antiken Dichterin wird eine Neigung zu Frauen nachgesagt.

  1. Stein oder Holz?

    Der versteinerte Wald von Lesbos ist ein ehemaliger Dschungel, der vor Jahrmillionen durch Vulkanausbrüche vernichtet wurde. Die damals von Asche und Lava eingeschlossenen Bäume wurden durch einen chemischen Prozess zu Stein. Viele davon kann man im Nationalpark bestaunen. Funfact: Schließt man die Augen und fasst die Stämme an, denkt man, sie seien noch Holz.

  1. Die heißen Quellen von Polichnitos 

Mit 92 Grad schießt das Wasser  aus der Erde. Perfekt zum Eierkochen, jedoch nicht zum Baden. Die heißen Quellen von Polichnitos sind ein Zeugnis davon, dass Lesbos vor Jahrmillionen  eine Vulkaninsel war. Dem Wasser wird heilende Wirkung nachgesagt.

Kleiner Bach mit grünem und orangefarbenem Algenbewuchs, umgeben von Felsen, Gras und trockenem Gebüsch.

Die heißen Quellen von Polichnitos.

©Marcel Schachinger
  1. Der Erzengel mit Metallschuhen

Jede Nacht läuft der  Erzengel Michael der Sage nach über Lesbos, um die Insel zu beschützen. Auf den vielen Kilometern, die er dabei zurücklegt, nutzt er seine Schuhe ab. Gläubige schenken ihm Metallschuhe, die im Kloster Agios Taxiarchis zu sehen sind. Wenn man genau hinhört, kann man den Erzengel des nächtens sogar über die Dächer tapsen hören, sagt die Legende.

Verschiedene dekorative Schuhe in Gold, Silber und Schwarz sind zu sehen.

Die Metallschuhe für den Erzengel.

©Marcel Schachinger

Info

Anreise
Ab 15. Juni fliegt Austrian Airlines jeden Montag direkt von Wien nach Lesbos. 
Hin- und Rückflug ab 167 €. CO2-Kompensation: 16 €

Tipp
Besuchen Sie eines der Herrenhäuser aus dem 19. Jh. Sie werden in der Sekunde in diese Zeit zurückkatapultiert.

300 Vogelarten (sogar Flamingos) lassen sich in den Salinen von Kalloni beobachten. Lesbos ist somit ein Paradies für Ornithologen. Mehr Infos auf visitgreece.gr

  1. Zentrum des Ouzo

Etwa die Hälfte des in Griechenland produzierten Ouzo stammt aus Lesbos. Das im Süden gelegene Dorf Plomari gilt mit seinen namhaften Destillerien als die Hauptstadt des Anis-Schnapses. Doch Vorsicht! Ouzo steigt schnell zu Kopf. Ein Sprichwort sagt: Ein Ouzo ist Kultur, zwei Ouzo brauchen Mut, drei sind keine gute Idee.

Eine Hand hält ein Glas Ouzo vor einem Hintergrund aus rosa Rhododendronblüten.

Plomari gilt als die Hauptstadt des Ouzo.

©Marcel Schachinger
  1. Das unbekannte Petra

In Petra hat die Zeit beschlossen, gemütlicher zu laufen. Das Örtchen bitte nicht mit der Wüstenstadt Petra in Jordanien verwechseln – die Namensgleichheit kommt von der Bedeutung des Wortes. Das griechische petros heißt Fels und auf einem solchen thront die Kirche (1724 erbaut). Wer die 114 Stufen hinauf in Angriff nimmt, wird mit einem gigantischen Ausblick belohnt.

town  Petra, Lesbos

Die Kirche von Petra - nicht in Jordanien!

©Getty Images/iStockphoto/KarelGallas/iStockphoto

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