Papst ermutigt Mütter zum Stillen in der Kirche
Wo normalerweise Päpste gewählt werden, ertönte Babygeschrei. Papst Franziskus hat in der Sixtinischen Kapelle 28 Neugeborene getauft. "Das Konzert hat begonnen, nicht wahr?", scherzte der Pontifex zu Beginn der Zeremonie am Sonntag. Die Kinder seien in einem ungewohnten Umfeld, sie seien vielleicht früher aufgewacht als sonst. "Einer beginnt, gibt den Ton vor, dann ahmen ihn die anderen nach, und alle weinen." So habe es Jesus einst im Stall auch gemacht, geweint.
Der 80-jährige Argentinier zeigte sich einmal mehr als Still-Freund. Falls die Kinder Hunger hätten, sollten sich die Mütter nicht scheuen, sie zu stillen, sagte Franziskus. "Ihr Mamas, stillt sie ohne Angst, ganz selbstverständlich, wie die Madonna."
Die Taufe ist die vierte, die Franziskus in seiner Amtszeit in der Kapelle im Vatikan - berühmt für Michelangelos Deckengemälde - zelebriert hat. Vor ihm machten dies auch schon Papst Benedikt XVI. und Johannes Paul II.
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