Netz lacht über Verbots-Vorstoß von veganer Wurst

Der deutsche Ernährungsministier stieß in den sozialen Medien mit seiner Forderung nicht unbedingt auf Gegenliebe.
Eine aufgeschnittene Wurst liegt zusammen mit Salat auf einem Teller.

Kürzlich sprach sich der deutsche Ernährungsministier Christian Schmidt (CSU) dafür aus, Fleischbezeichnungen für vegetarische und vegane Produkte künftig zu verbieten (kurier.at berichtete). Und zwar aus Verbraucherschutzgründen. Denn Bezeichnungen wie "vegetarisches Schnitzel" oder "vegane Currywurst" seien für die Konsumenten irreführend. Die Hersteller pflanzlicher Produkte sollten sich künftig eigene Namen überlegen.

Unterstützung aus Österreich

Österreichs Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) sagte am Freitag gegenüber dem KURIER, dass er Fleischbezeichnungen für vegane Produkte ebenfalls als irreführend einschätzt (mehr dazu hier). Er wolle Deutschland bei der Umsetzung einer EU-weiten Regelung diesbezüglich unterstützen.

Auf Twitter teilen nun einige Nutzer unter dem Hashtag #verbrauchertaeuschung auf humorvolle Art und Weise, bei welchen Begriffen ebenfalls akute Verwechslungsgefahr besteht:

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