Ice Ice, Baby: Vergiss Pulverschnee - warum Skifahrer Sulzschnee lieben

Ice Ice, Baby: Vergiss Pulverschnee - warum Skifahrer Sulzschnee lieben
Schnee- und Lawinenforscher Peter Höller weiß, warum Schnee weiß ist, ob wir Schnee riechen können und ob man auf Pulverschnee wirklich am besten Skifahren kann.

Nach einem milden Novemberstart zeigt sich jetzt das ganze Land von seiner weißen Seite. Schnee- und Lawinenforscher Peter Höller wird die kommenden Wochen mehr Zeit in der Natur als im Hörsaal verbringen – im Interview verrät er, welche Schneeart sich gut zum Skifahren eignet.

Warum ist Schnee weiß?

Schnee ist gefrorenes Wasser: Normalerweise durchdringt das Licht das Wasser – bei Schnee verhält es sich aber anders. Weil die Schneedecke aus vielen einzelnen Kristallen besteht und diese das Licht der Sonne reflektieren, reflektieren die Kristalle sich auch gegenseitig. Da das einfallende Sonnenlicht alle Wellenlängen enthält, sehen wir Weiß. Das ist der Unterschied zur Glasscheibe, wo das Licht das Glas zum großen Teil durchdringt.

Kann man Schneefall hören?

Nein. Intensivere Schneefälle gehen meist mit höheren Windgeschwindigkeiten einher: Was wir hören, ist zum Beispiel das Pfeifen bei einem Gipfelkreuz. Es kommt auch so gut wie nicht vor, dass wir in einer absolut ruhigen Umgebung stehen, wenn es schneit und keinen Wind gibt.

Was aber wichtig ist: Schnee dämpft gewissen Geräusche. Oft fällt uns Schnee auf, wenn wir außerhalb der Stadt sind. Wenn wir in Wien zum Beispiel am Kahlenberg stehen, hört man das Hintergrundrauschen der Donauufer Autobahn: Im Winter ist es dort erkennbar leiser. Dasselbe gilt für Innsbruck und die Inntal Autobahn.

Kann man Schnee riechen?

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