Galaxie im "Babyalter" erstmals beobachtet

Galaxie durch das "Hubble"-Weltraumteleskop im Alter von drei Milliarden Jahren zu sehen.
Zwei Galaxien interagieren miteinander und bilden eine kosmische Brücke aus Sternen und Gas.

Eine neue Entdeckung gibt Einblick in die Geburtsstunde der ersten Galaxien des Universums. Ein internationales Forscherteam hat in einer weit entfernten Galaxie einen riesigen, neugeborenen sternbildenden Klumpen aufgespürt.

Diese Sternfabriken entstehen in dichten Gas- und Staubwolken, den sogenannten Dunkelwolken. Dort, wo die Materie besonders dicht ist, kollabiert sie aufgrund ihrer Schwerkraft und bildet Klumpen. Daraus entstehen Ursterne (Protosterne) - was gut zehn Milliarden Jahre dauert - und später dann Sterne.

Das Forscherteam konnte nun erstmals die frühen Stadien bei der Entstehung solcher sternbildender Klumpen beobachten, wie es im Fachjournal Nature berichtet. Bisher sei dies noch nie gelungen, weshalb die physikalischen Prozesse, die zur Bildung solch großer Klumpen führen, unklar geblieben seien, hieß es in einer Mitteilung zur Studie.

Die Entdeckung gelang dem Team um Anita Zanella vom französischen Atomenergie-Kommissariat (CEA) mit dem "Hubble"-Weltraumteleskop. Die Astrophysiker beobachteten eine Galaxie, die so weit entfernt ist, dass wir sie heute in einem Alter von drei Milliarden Jahren nach dem Urknall sehen. Das Universum ist etwa 13,8 Milliarden Jahre alt.

Die Forscher halten sie für einen "extrem jungen" sternbildenden Klumpen in einem Alter von nur zehn Millionen Jahren. Sie sei ein äußerst effizienter Sternenbildner. Die Forschenden gehen davon aus, dass solche Klumpen zu den dichten, mit Sternen gefüllten Wülsten heranwachsen können, die in heutigen Galaxien zu beobachten sind.

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