Umfrage: Herr und Frau Österreicher haben vier enge Freunde

Der Durchschnittsösterreicher hat vier enge Freunde.
Und: Bei Freundschaften sind Ähnlichkeit bei Humor und Hobbys wichtiger als Herkunft, zeigt eine neue Studie.

Für die Österreicher sind bei der Auswahl ihrer Freunde gleicher Humor, ähnliche Interessen und Hobbys wichtiger als vergleichbare soziale Verhältnisse oder die Herkunft. Dennoch gilt in der Realität häufig "Gleich und Gleich gesellt sich gern". Das ergab eine am Freitag präsentierte IMAS-Umfrage mit 1.020 über-16-jährigen Befragten.

Vier enge Freunde

Zum engeren Freundeskreis - also jenen Personen, denen man nahezu alles anvertrauen könnte - zählen die meisten um die vier Leute. Nur ein Prozent der Befragten hat gar niemanden, 84 Prozent zwischen einer und sechs Vertrauenspersonen, der Rest mehr. Männer, Jüngere, Gebildetere und im Ausland geborene Testpersonen hatten tendenziell einen etwas größeren Freundeskreis als andere.

Als wichtige Aspekte bei Freundschaften nennen 88 Prozent einen ähnlichen Humor und 84 Prozent gemeinsame Interessen. Dass Alter (70 Prozent), Kulturkreis (61 Prozent), soziale Schicht (58 Prozent) oder Religion (41 Prozent) vergleichbar sind, ist den Befragten hingegen weniger wichtig - sagen sie zumindest, wenn sie danach gefragt werden.

Wertet man die tatsächliche Struktur des Freundeskreises von unterschiedlichen Gruppen aus, zeige sich jedoch, dass Personen ähnlichen Alters, gleicher Abstammung, des selben Glaubens oder Bildungsniveaus einander häufiger treffen als sie das mit anderen tun, so die Meinungsforscher.

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