Wenn Wien zum Treffpunkt der Kulturen wird
Wien wird im Juni erstmals Schauplatz des One World One Family Festival Vienna. Das internationale Festival widmet sich dem kulturellen Austausch und möchte Menschen durch Musik, Bildung und gesellschaftliches Engagement miteinander verbinden. Organisiert wird das Festival von Eine Welt eine Familie Österreich, dem nationalen Zweig der global tätigen One World One Family Mission, die in rund 100 Ländern aktiv ist und sich insbesondere in den Bereichen Ernährung, Bildung und Gesundheitsversorgung engagiert.
Auftakt
Eröffnet wird das Festival am 8. Juni 2026 mit der Verleihung der „One World One Family Changemaker Awards“ in der Wiener Hofburg. Ausgezeichnet werden Organisationen aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Sozialwesen, Ernährung sowie Kunst und Kultur. Die Auswahl erfolgt durch eine internationale Jury mit VertreterInnen aus humanitären, kulturellen und gesellschaftlichen Institutionen – darunter I.K.H. Kronprinzessin Katherine von Serbien, Bahaa Eddine Sarroukh (Head of the Philips Foundation), Dipl.-Ing.in Shams Asadi (Menschenrechtsbeauftragte der Stadt Wien), Laura Biancalani (CEO der Andrea Bocelli Foundation), Klaus Schwertner (Caritasdirektor der Caritas der Erzdiözese Wien) sowie Jill Wilkinson (Geschäftsführerin des The Hague Humanity Hub). Moderiert wird der Abend von Lidia Baich.
Der KURIER verlost 2 x 2 Tickets für die „OneWorld One Family Changemaker Awards“ am 8. Juni 2026 in der Wiener Hofburg und 2 x 2 Tickets für den Österreich-Abend am 12. Juni 2026 im Stadtpalais Lichtenstein. Jetzt bis 3. Juni 2026 mitspielen unter KURIER.at/Gewinnspiele – Teilnahmebedingungen ebendort.
Für die musikalische Gestaltung sorgen die jungen MusikerInnen des Sai Symphony Orchestra, bestehend aus sozial bedürftigen SchülerInnen aus Indien, gemeinsam mit dem Violinisten Dr. L. Subramaniam und der Bollywood-Sängerin Kavita Krishnamurthy unter der Leitung von Dimitris Lambrianos.
Die Veranstaltung markiert zugleich den Auftakt der Kooperation mit der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) sowie Superar (Musikförderung für jedes Kind) – und führt damit bereits jenes verbindende Bildungsanliegen fort, das auch die darauffolgenden Festivaltage prägt.
Begegnung
Von 9. bis 12. Juni stehen im Stadtpalais Liechtenstein nämlich die Educational Days unter dem Motto „Was verbindet uns?“ im Mittelpunkt. Mehr als 100 Studierende nehmen kostenfrei an einem interaktiven Bildungsprogramm teil und begegnen internationalen SpeakerInnen, KünstlerInnen und KulturbotschafterInnen. Täglich stehen jeweils zwei Länder im Fokus: Serbien und Griechenland, Bulgarien und Indien, Japan und Argentinien sowie Tunesien im Dialog mit Österreich. Der Österreich-Beitrag wird durch eine Kooperation mit den Wiener Sängerknaben (Chorus Primus), Superar und der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien unterstützt.
Perspektiven
Die Idee für das Festival geht auf das One World One Family World Cultural Festival 2025 in Indien zurück, das als längstes Kulturfestival sowie für die meisten vertretenen Nationalitäten in einer Chorsymphonie einen Guinness-Weltrekord aufstellte. Daran knüpft Wien bewusst als internationale Musik- und Kulturmetropole an.
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