„Super Mario Galaxy Film“: Atemlos durch die Nintendo-Spiele

Die Fortsetzung des Mario-Abenteuers ist visuell eindrucksvoll und farbenfroh, aber handlungsarm.
Yoshi, Klempner Mario und Luigi.

Es trifft sich gut, dass bald Ostern ist, denn nun kann man sich auch im Kino auf die Suche nach „Easter Eggs“ machen. Damit sind jene nostalgischen Wiedererkennungseffekte gemeint, die eingefleischte Nintendo-Liebhaber als Fan-Service serviert bekommen. Denn nach dem enormen Kassenerfolg von „Der Super Mario Bros. Film“ legt Nintendo mit der farbenfrohen Fortsetzung „Der Super Mario Galaxy Film“ nach und wildert ungebremst in den eigenen Spielewelten. Und weil wieder Illumination Entertainment an der Produktion beteiligt ist, mischen sich hin und wieder auch einige Minions unter die Schwammerln im Pilzkönigreich. Auch sonst strotzt das actionreiche Klempner-Abenteuer der Gebrüder Mario und Luigi vor bekannten Gesichtern – allen voran der grüne Dino Yoshi, der mit seiner langen Zunge alles verschluckt, was sich ihm in den Weg stellt.

Als bekannt wird, dass Sternenmutter Rosalina von Bowser Jr. entführt wurde, weil dieser seinen – auf Miniaturgröße geschrumpften – Vater aus der Gefangenschaft befreien will, begeben sich Mario und Luigi, gemeinsam mit Prinzessin Peach und Yoshi, auf Rettungsmission. Auch Weltraumpilot Fox McCloud eilt zu Hilfe. Eine atemlose Reise durch kunterbunte Set-Pieces der Nintendo-Spiele nimmt ihren gehetzten Lauf. Im Dauerfeuerwerk der Referenzen bleiben so nette Details wie die Kindheitserinnerung des kleinen Bowser an Papas Puppentheater in Erinnerung. Mehr Story, weniger Action wäre schön gewesen.

INFO: USA 2026. 98 Min. Von Aaron Horvath, Michael Jelenic, Pierre Leduc.

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