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Kultur
09/02/2020

Philosophicum Lech auf 2021 verschoben

Das renommierte Symposium wird wegen der Corona-Pandemie vertagt, der Essaypreis "Tractatus" wird aber verliehen.

von Michael Huber

Das für Ende September geplante 24. Philosophicum Lech wird coronabedingt auf kommenden Herbst verschoben. "Nach langem Abwägen" habe man sich entschlossen, das Symposium zum Thema „Als ob! Die Kraft der Fiktion“ nun von 22. bis 26. September 2021 stattfinden zu lassen. Das teilte der Veranstalter, der Verein Philosophicum Lech, am Mittwoch in einer Aussendung mit. Konzipiert wird die mittlerweile traditionsreiche Zusammenkunft vom Philosophen Konrad Paul Liessmann.

Als Grund für die Verschiebung der Veranstaltung, die ohnehin bereits in modifizierter Form geplant worden war, wurde Besorgnis um die Sicherheit aller Beteiligten, auch angesichts der steigenden Infektionszahlen und angekündigter weiterer Beschränkungen, genannt. Die Referenten hätten die Bedenken des Veranstalters geteilt.

Die äußerst strengen Sicherheitsmaßstäbe, die in der bisherigen Planung angelegt worden seien, hätten zwangsläufig zur Streichung von „Herzstücken“ des Symposiums geführt, wie etwa Diskussionen, das „Philosophieren am Berg“ und der soziale Austausch, hieß es in der Aussendung. Man hoffe, das Symposium kommenden Herbst „ohne größere Abstriche in der bewährten Qualität“ durchführen zu können. Die Referenten haben ihre Teilnahme für den neuen Termin zugesagt, alle bereits verkauften Karten werden refundiert.

Die Verleihung des Essaypreises „Tractatus“ werde „Ende September/Anfang Oktober" in einer alternativen Form stattfinden. Dann werde auch bekanntgegeben, wer den mit 25.000 Euro dotierten Preis für philosophische Essayistik heuer erhält.  Auf der Shortlist befinden sich u.a. der Philosoph Robert Pfaller ("Die blitzenden Waffen - über die Macht der Form") oder Susanne Boshammer ("Die zweite Chance: Warum wir (nicht alles) verzeihen sollten.")

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